Presa de Meriga

La Gomera: zum verwunschenen Stausee Presa de Meriga inmitten des Nebelwaldes

la_gomera_presademeriga_07Verborgen im Nebelurwald des Garajonay-Nationalparks befindet sich dieses seltsame, von Menschenhand gemachte Kleinod der Natur – ein beinahe unwirklicher winziger Stausee, aus dem zahlreiche Baumstämme und Baumleichen herausragen. Schon die Fahrt über eine kleine Straße zum Parkplatz in der Nähe von Meriga ist ein Abenteuer.
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Muelle de San Lorenzo

La Gomera: zum alten Schiffsanleger Muelle de San Lorenzo

la_gomera_muelledesanlorenzo_12An der Punta San Lorenzo befand sich früher ein sogenannter Muelle, ein Schiffsanleger mit Verladekran. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war der alte Schiffsanleger die Verladestation für Hermigua bei Schlechtwetterbedingungen. Hier konnten Schiffe in relativ geschützter Lage auch bei ungünstigem Wetter anlegen, wenn am Strand von Hermigua die Brandung bereits zu stark war. Bananen und Tomaten wurden dann von den Bauern auf dem Rücken oder mit Hilfe von Eseln die gut vier Kilometer von Hermigua auf einem abenteuerlichen Pfad hergetragen. Heute ragt nur noch der Fuß der Betonsäule aus dem Meer, auf der das kranähnliche Gestell über das Meer geschoben wurde.
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Nebelurwald

La Gomera: Große Runde durch den Nebelurwald

la_gomera_nebelurwald_03Diese Runde führt in den unberührten, beinahe urwaldartigen Lorbeerwald. Die Wanderung beginnt im Zentrum von Las Hayas. Von dort führt der Weg vorbei an der Dorfkirche Ermita de las Hayas an den Waldrand. Es geht eben weiter durch eine skurile Märchenwelt: fast schwarz sind die Stämme der Baumheide, die sich knorrig und verdreht in alle Richtungen strecken. Unter den von Moss bedeckten Stämmen wachsen hohe Farne und struppige Büsche.
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Von Vallehermoso nach El Tión und zum Roque Cano

La Gomera: von Vallehermoso nach El Tión und zum Roque Cano

la_gomera_vallehermoso_eltion_18Das Wahrzeichen schlechthin des Tals von Vallehermoso ist der Roque Cano. Sein Name bedeutet im Deutschen Der weißhaarige Fels und bezieht sich auf die Passatwolken, die den Berggipfel insbesondere in den Morgenstunden häufig einhüllen. Diese Rundwanderung führt über den Weiler El Tión an den Fuß des talbeherrschenden Vulkanschlotes.
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Obere Argaga-Schlucht

La Gomera: von El Cercado in die obere Argaga-Schlucht

la_gomera_kanalweg_31Die Argaga-Schlucht ist als eine der anspruchvollsten Wanderrouten Gomeras bekannt. Die obere Argaga-Schlucht ist allerdings weniger schroff und lohnt unbedingt eine Wanderung. Vom “Töpferdorf” El Cercado steigen wir zunächst gemütlich zur verfallenen Alm La Matanza ab. Hier haben wir eine tolle Aussicht auf das benachbarte Tal des Valle Gran Rey. Auf einer alten, kilometerlang in perfektem Gefälle an den Steilhang gebauten Wasserrinne gelangen wir dann zur Kapelle N. S. de Guadalupe, die einsam am Abgrund über dem immer schluchtartiger werdenden Tal steht. Kurz vor der Kappelle lohnt ein Abstecher zur Degollada del Cerrillal. Der Rückweg erfolgt zwischen alten, aufgelassenen Terrassen auf die Hochebene nach Chipude und zurück nach El Cercado.

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Auf den Garajonay

La Gomera: von Laguna Grande auf den Garajonay (1487 m)

La Gomera - GarajonayDie Wanderung von Laguna Grande auf den höchsten Gipfel Gomeras ist eine leichte, gemütliche Tour, die sich vor allem bei klarem Wetter lohnt. Vom Aussichtsplateau des Garajonay hat man einen großartigen Blick über weite Teile der Insel und zu den Nachbarinseln Teneriffa, La Palma und El Hierro.

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Trekkingtour in Suðurland, West-Island

Glymur – Leggjabrjótur – Þingvallavatn – Kattatjarnarleið – Reykjadalur – Hveragerði

island_2015_15Ende Mai 2015 unternahmen wir, eine Lehrerin und zwei Lehrer, mit 22 Schülerinnen und Schüler aus der Kursstufe eine einwöchige Trekkingtour nach Island. Vom Glymur-Wasserfall wanderten wir über den Leggjabrjótur nach Þingvellir, entlang des Þingvallavatn bis zum Ölfusvatn, dann entlang des Ölfusvatnsá über den Kattatjarnarleið hinüber in das Reykjadalur und bis nach Hveragerði. Am letzten Tag haben wir dann noch Reykjavik besucht. Auf dem Leggjabrjótur lag noch viel Schnee, der Wind war ziemlich kalt und heftig, am Ölfusvatnsá war das Wetter hart – und dennoch: die Schüler waren begeistert.

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Kungsleden 2015

Lapporten bei Abisko

Lapporten bei Abisko

Ende August/Anfang September 2015 waren wir wieder einmal für 4 Wochen in Nordskandinavien. Eigentlich war es anders geplant, aber äussere Umstände (zu heißes Wetter, Mückenplage, Erschöpfung) zwangen uns zu einer Änderung unserer Pläne. Nach einer guten Autotour von Gällivare/S zum Nordkap und zurück – untergwegs gab es natürlich auch ein paar Wanderungen – nahmen wir uns dann für die letzten beiden Wochen den nördlichen Kunsgleden vor, von Vakkotavare nach Abisko, zum ersten Mal als reine Hüttentour. Mücken gab es keine mehr, das Wetter war gut, es war einfach wieder eine gute Tour.

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Kungsleden 2015 – Etappe 12

Nördlicher Kungsleden: Njulla – Abisko kanjon – Abschied

lappland_2015_e12_06Abisko und der Abisko-Nationalpark bieten wunderbare Möglichkeiten für Tagesausflüge: wir wollen zum Abschluss des diesjährigen Lappland-Abenteuers mit der linbana (Sesselbahn) und zu Fuß auf den Njulla, dann über den Rihtunjira naturstig zum Abiskojåkka absteigen und zum Schluss noch ein wenig den Abisko kanjon erkunden.

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Kungsleden 2015 – Etappe 11

Nördlicher Kungsleden: von Abisko nach Kårsavagge

karsavagge_2015_25Der Weg zur Kårsavagge-Hütte gehört nicht mehr zum Kungsleden. Da die Abisko Turiststation voll belegt ist, wir noch freie Tage haben und da der Wetterbericht weitere schöne Tage verspricht, machen wir uns auf den Weg zur ältesten STF-Hütte, die westwärts im schmalen Kårsavagge liegt. Wir wollen dort übernachten und erst am nächsten Tag wieder zurück nach Abisko – ein Entschluss, den wir nicht bereuen werden.

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Kungsleden 2015 – Etappe 9

Nördlicher Kungsleden – von Alesjaure nach Abiskojaure

l_2015_495_photomizer3Heute nacht hat es wieder geschneit, den Tag über haben wir erst Schnee, dann Regen, zum Schluß Sonne. Schon seit Singi waren die Tage kühl, die letzten vier Nächte war das Thermometer unter Null gefallen. Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Farben der Natur ändern, die Gelb- und Rottöne nehmen immer mehr zu, der Herbst kommt ziemlich schnell dieses Jahr.

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Kungsleden 2015 – Etappe 8

Nördlicher Kungsleden: von Vistas nach Alesjaure

Das Visttasvággi ist lang: von Nikkaluokta bis zur Wasserscheide beim See Bajip Čazajavri knapp 50 Kilometer. Unsere heutige Etappe ist die zweitlängste: von Vistas bis zur Wasserscheide gut 14 Kilometer und 300 Höhenmeter aufwärts, bis zu den Alesjaure-Hütten noch einmal 4 Kilometer und 100 Höhenmeter abwärts. Aber das Visttasvággi ist wunderschön, vor allem nach einem Regen- und Schneetag, und es ist einsam.


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Kungsleden 2015 – Etappe 6

Nördlicher Kungsleden: von Tjäktja nach Nallo

kungsleden_2015_e06_19Der heutige Tag wird spannend: noch nie sind wir dieses Wegstück von Tjäktja durch das enge Šielmmávággi und über den namenlosen Pass nach Nallo gegangen. Wir fragen die Hüttenwirtin nach dem Weg: er sei sparsam markiert, wir sollen einfach über den Hügelrücken gegenüber der Hütte gehen, dann würden wir den Pass schon sehen, es sei eigentlich kein Problem. Und so sieht der Weg von der Hütte auch aus: problemlos – aber das ist nur ein sehr kurzes Stück sichtbarer Weg.

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Kungsleden 2015 – Etappe 5

Nördlicher Kungsleden: von Sälka nach Tjäktja

kungsleden_2015_e05_19In Sälka haben wir uns lange überlegt, ob wir schon hier dem Betrieb auf dem Kungsleden ausweichen wollen und von hier nach Nallo weiterwandern. Allerdings lockt uns ein Stück Weg, das wir noch nie begangen hatten: die Verbindung Tjäktja-Nallo durch das Šielmmávággi. Welche Richtung ist wohl die günstigere? Von Nallo aus ist uns in Erinnerung, als ob der Weg wie eine steile schwarze Wand aussieht. Dies und ein Studium der Karte gibt den Ausschlag: heute wollen wir noch einmal auf dem Kungsleden bleiben, über den Tjäktjapass zur Tjäktjahütte, und morgen dann weg vom Kungsleden, rüber nach Nallo und dann weiter über das Vistastal. Eine gute Entscheidung, wie sich zeigen wird.
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Kungsleden 2015 – Etappe 4

Nördlicher Kungsleden: von Singi nach Sälka

lappland_2015_e04_02Gestern abend war in der Hütte viel Betrieb, heute morgen ist schon früh reger Aufbruch: viele Gruppen waren von Kebnekaise gekommen, oft nach einer Besteigung des höchsten schwedischen Berges, und wandern heute wieder zurück und noch weiter nach Nikkaluokta. Aber danach ist Ruhe, wir haben genügend Zeit, um gemütlich unseren Morgenkaffee zu genießen

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Kungsleden 2015 – Etappe 3

Nördlicher Kungsleden: von Kaitumjaure nach Singi

kungsleden_2015_e03_15Auf die heutige Etappe freuen wir uns ganz besonders: geht es doch in das schöne Tjäktjavagge, ein gut 30 km langes Tal, das sich von Kaitumjaure bis zum Tjäktjapass zieht. Es ist vielleicht der schönste Abschnitt des nördlichen Kungsleden: der Tjäktjajåkka rauscht vom Tjäktjapass herab durch das offene Tal, begrenzt links und rechts durch hohe schneebedeckte Berge, in der Regel weht ein leichter Wind (den mögen die Mücken gar nicht).

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Kungsleden 2015 – Etappe 1

Nördlicher Kungsleden: von Vakkotavare nach Teusajaure

lappland_2015_e01_006 Diese Tour war ein Novum: zum ersten Mal waren wir in Lappland, auf dem Kungsleden ohne Zelt, Kocher und großem Proviant. Das bedeutet: Wandern ohne schweren Rucksack, das ist angenehm. Das bedeutet aber auch: die Tagesetappen sind durch die Hütten festgelegt. Letztendlich bedeutet es auch, dass man unabhängiger vom Wetter wandert, da am Abend ja eine warme Hütte wartet.

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Eine kurze Reise zum Nordkap

Nordkap

Nordkap

Eigentlich war alles anders geplant: 4 Wochen Zelttrekking entlang der schwedisch-norwegischen Grenze, von Ritsem über den Grenseleden nach Pauro, dann den Nordkalottleden, zum Schluß über den Kungsleden und das Lapporten nach Abisko. Aber dann kam alles anders, und ich erfüllte mir einen 44 Jahre alten Jugendtraum: einmal am Nordkap stehen.

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Jøkelfjord-Gletscher

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Jøkelfjord

Der Øksfjordjøkelen ist der neuntgrößte Gletscher des norwegischen Festlandes. Er befindet sich ungefähr auf 70° nördlicher Breite an der Grenze zwischen den nordnorwegischen Provinzen Troms und Finnmark. Am Ende des Jøkelfjord erreicht das Eis über einen Abbruch Meereshöhe – nach Angabe der norwegischen Tourismuswerbung der einzige direkt ins Meer kalbende Gletscher des europäischen Festlandes. Auch wenn diese Behauptung etwas übertrieben scheint, die Wanderung am Ufer des Jøkelfjord zum Gletscher war für uns ein lohnender Abstecher auf unserer Fahrt zum Nordkap. (zitiert aus Wikipedia)

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Winterwanderung zur Lindauer Hütte

Gauertal mit den Drei Türmen

Gauertal mit den Drei Türmen

Lindauer Hütte mit den Drei Türmen

Drei Türme

Inmitten der traumhaften Bergkulisse des Rätikon liegt die Lindauer Hütte am Ende des Gauertals und am Fuße der Drei Türme. Noch liegt viel zu wenig Schnee für’s Skifahren, noch ist die Hütte geschlossen, noch ist kein Betrieb, immer noch ist das Wetter traumhaft – kurz: alles passt für eine Tageswinterwanderung von Latschau hoch zur Lindauer Hütte und wieder zurück. Für die gut 750 Höhenmeter sind wir 2,5 Stunden unterwegs, bis wir die verschneite Hütte erreichen. Auf dem Rückweg bedauern wir, dass wir keine Rodel dabei haben, um auf der bergauf gewanderten Route nach Latschau zurück zu rodeln.

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Peitlerkofel-Runde

Dolomiten – Rund um den Peitlerkofel

peitlerkofel

Der 2.875 m hohe Peitlerkofel (ladinisch Sas de Pütia) markiert das nördliche Ende der Südtiroler Dolomiten. Gelegen südlich des Würzjoches, zwischen dem Eisacktal und dem Gadertal, lädt dieser eindrucksvolle Berg zu einer gemütlichen Umrundung ein – oder über einen leichten, gesicherten Klettersteig zu einer Besteigung. Leider versteckt sich der Gipfel heute immer wieder in den Wolken, so erfreuen wir uns an dem schönen Rundweg.

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Plattkofel-Runde

Dolomiten – Friedrich-August-Weg, an der Südflanke der Langkofelgruppe

plattkofel

Friedrich August III. war letzter Sachsenkönig und als passionierter Bergsteiger häufig Gast in den Dolomiten. Ihm zu Ehren hat man  den Höhenweg zwischen Sellajoch und Mahlknechtjoch getauft. Speziell der Abschnitt entlang der Südfront der Langkofelgruppe sieht regelmäßig starke Besucherströme, ganz besonders an einem schönen Herbstwochenende. Vergleichsweise ruhig  hatten wir es dann auf der westlichen Fortsetzung über die Schneid, und noch mehr Ruhe war dann auf dem Rückweg durch das Val Duron.

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