Drei-Zinnen-Runde 2019

Die Umrundung der Drei Zinnen, dem weltberühmten Wahrzeichen der Dolomiten – der Wanderklassiker im Naturpark Sextener Dolomiten

Die Umrundung der Drei Zinnen, dem weltberühmten Wahrzeichen der Dolomiten, von der Auronzohütte (2.320 m) über den Paternsattel (2.454 m) zur Drei-Zinnen-Hütte (2.405 m) und über die Langalm (2.235 m) zurück zur Auronzohütte, ist der Wanderklassiker im Naturpark Sextener Dolomiten. Dieses einzigartige Wandererlebnis im Herzen der Dolomiten haben wir uns auch für unseren Dolomiten-Urlaub Ende Oktober 2019 vorgenommen. Und um es kurz zu machen: es war ein großartiger Sonntag-Wandertag, in jeglicher Hinsicht – großartiges Wetter, großartige Wege, großartiger Nacht-Sternen-Himmel, großartig viele Menschen.

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Paternkofel-Runde

Großartige Runde um den Passportenkofel und Paternkofel im Gebiet der Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten

Die Umrundung des Passporten- und Paternkofels im UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten ist eine landschaftlich herausragende Tour. Keine Ecke dort, die nicht neue, überraschende Szenerien bietet, vom weltberühmten Blick in die Drei-Zinnen-Nordwände ganz zu schweigen. Auf der Runde passieren wir gleich mehrere Hütten: Auronzo-Hütte – Lavaredo-Hütte – Büllele-Joch-Hütte – Drei-Zinnen-Hütte – Lavaredo-Hütte – Auronzo-Hütte. Die Tour ist lang, aber leicht zu gehen. Maximal die Querung der Schotterflanke auf einem schmalen Steig an der Nordseite des Paternkofels verlangt ein wenig Konzentration und Trittsicherheit.

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Lukmanierpass

4-Tage-Rundtour rechts und links vom Lukmanierpass

Der Lukmanier war bis vor 100 Jahren einer der wichtigsten Übergänge nach Oberitalien, heute steht er im Schatten der schnelleren Tunnelrouten durch Gotthard oder San Bernardino.
Als Ausgangspunkt für Wanderungen ist die Lukmanier-Passhöhe nach wie vor erstklassig. Der Passübergang markiert gleichzeitig die Grenze zwischen Graubünden und dem Tessin. Die Runde links und rechts vom Pass in Form einer langgestreckten Acht führt uns weit in die »Sonnenstube der Schweiz« hinein. In den idyllischen Bergseen spiegelt sich der ganze Zauber der Tessiner Alpen wider. Eine großartige Tour!

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Buiräbähnli Engelbergertal

Mehrtägige Rundwanderung zu den Buiräbähnli im Engelberger Tal

Bereit für ein spezielles Wandererlebnis? Dann ist die Buiräbähnli-Safari (Seilbahnen für Bergbauern) genau das Richtige. Im Engelbergertal gibt es zahlreiche urchige Seilbähnli, welche von Bauern oder anderen Privatpersonen betrieben werden. Diese anspruchsvolle, dreitägige Wanderung umfasst ca. 38 km Weglänge, dauert ca. 15 Stunden reine Wanderzeit, umfasst 9 Buiräbähnli mit ca. 8,5 km Bahnlänge und bietet auf der ganzen Route pures Naturerlebnis. Ausgangs- und Endpunkt dieser Wanderung ist der Bahnhof Engelberg, aber auch jeder andere Ort im Engelberger Tal kann gewählt werden. Übernachtet wird in einer der zahlreichen urchigen Berghütten auf dem Weg.  

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Ebenalp-Wanderung

Ebenalp – Schäfler – Wildkirchli – Aescher – Seealpsee – Wasserauen – eine Wanderung im Alpstein

Nur 1.925 m hoch – auf dem Schäfler im Alpstein.

Nach der dreiwöchigen Trekkingtour im schwedischen Lappland, auf dem nördlichen Kungsleden, sind wir wieder zurück am Bodensee. Hier haben wir das Glück und genießen einen schönen Spätsommer mit herrlichen Sonnentagen. Da zieht es uns in die nahen österreichischen und schweizerischen Alpen: Hoher Freschen, Hoher Kasten, Schesaplana, Naafkopf – das sind nur einige der Namen unserer Touren in diesen Tagen.

Von einer dieser Touren soll hier der Bericht sein: von unserer Wanderung im Appenzeller Alpstein, von der Ebenalp auf den Schäfler und zurück und weiter abwärts zum Seealpsee und nach Wasserauen bei schönstem Wetter.

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Lapporten – Lappenpforte

Von Abisko zum Lapporten, zur Lappenpforte, dem Tor nach Lappland

Unser Ziel – das Lapporten.

Lapporten, das Tor nach Lappland, ist das Wahrzeichen von Abisko und ein Sehnsuchtsziel für viele Lappland-Trekkerinnen und -Trekker. Für unsere 2019-Trekkingtour mit den Enkelkindern haben wir uns vorgenommen, von Abisko aus hoch zum Lapporten zu wandern, dort oben zu zelten, und dann durch das Lapporten weiter auf den Kungsleden und weiter den Kungsleden soweit wir eben kommen. Der kleinste, jüngste Enkel ist erst fünf, unser Vorhaben ist also ein wenig gewagt – aber mit super guter Laune sind wir es angegangen.

Und wir haben es (fast) geschafft: wir waren oben im Lapporten und haben dort gezeltet. Nur hat uns in der Nacht der Regen und Nebel eingeholt, die Sichtweite war bei Null, das Gelände nass und morastig, so dass wir nicht durch das Lapporten hindurch gewandert sind sondern wieder zurück nach Abisko und von dort aus dann den Kungsleden bis Vakkotavare. Dennoch: es hat sich gelohnt!

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Nördlicher Kungsleden mit den Enkelkindern

Nördlicher Kungsleden von Abisko nach Vakkotavare mit den Enkelkindern im August 2019

Schwedens Kungsleden verkörpert ein abwechslungsreiches und einzigartiges Wandererlebnis. Seit seiner Gründung im frühen 20. Jahrhundert durch den schwedischen Tourismusverband (STF) ist der Weg gewachsen und führt von Abisko im Norden zu seinem heutigen Endpunkt in Hemavan im Süden, auf einer Gesamtstrecke von 460 km. Für diejenigen, die Schweden, Lappland und die Arktis zum ersten Mal besuchen, wird der Kungsleden ein großes Abenteuer und ein Schritt in eine neue Welt. Für viele wird es der Beginn einer langen und reichen Begegnung sein, die viele wiederholte Besuche umfasst – so wie für uns.

Seit 1993 sind wir immer wieder in Lappland, in ganz Skandinavien unterwegs, hat uns das nordische Fieber gepackt, haben den gesamten Kungsleden von Abisko bis Hemavan in mehreren Etappen erwandert. In den ersten Jahre waren unsere beiden Töchter mit uns, dann waren wir zu zweit auf großer Trekkingtour, meist mit Zelt. Dieses Jahr wollten wir dieses Erlebnis auch unseren Enkelkindern nahebringen. So machten wir uns mit unserer großen Tochter und ihren vier Kindern (15, 11,  8 und 5 Jahre alt) auf und wanderten den nördlichen Kungsleden von Abisko nach Vakkotavare, rund 105 km lang.

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West Highland Way – Fotoalbum

Die Bilder vom West Highland Way im Juni 2019

2 Wochen waren wir unterwegs auf dem schottischen West Highland Way. 154 Kilometer haben wir dabei zurückgelegt und dabei etwa 4.500 Höhenmeter überwunden. Auf diesem Weg haben wir alles gefunden, was Schottland ausmacht: Tiefe Wälder an klaren Seen, saftige Weiden mit unzähligen Schafen, grüne Hügel, Moore und schroffe Berge. Der Weg führte uns in einem Spannungsbogen von den Lowlands am wunderschönen Loch Lomond entlang in die Highlands.

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West Highland Way – Etappe 13

Etappe 13 auf dem schottischen West Highland Way: von der JH Glen Nevis nach Fort William

Auf zur letzten Etappe auf dem West Highland Way. Heute stehen die letzten 5 Kilometer von der JH Glen Nevis nach Fort William an. Am River Nevis entlang führt uns der Weg erst zum Informationszentrum und dann in den Ort. Am Ortsanfang endete noch bis zum Jahr 2009 wenig spektakulär der West Highland Way. Das blau-weiß-grüne Schild mit der vertrauten Distelblüte steht noch heute dort. Nun führt er noch etwa 1,5 Kilometer weiter bis in das Zentrum von Fort William. Am Ende der Fußgängerzone High Street, am Gordon Square finden wir dann den berühmten Bronze-Wanderer auf seiner Bakn sitzend, wie er sich den rechten Fuß hält. Wir haben den West Highland Way geschafft. Wir haben rund 155 km zurückgelegt durch die verschiedensten Landschaften des schottischen Highlands und dabei etwa 4.500 Höhenmeter überwunden.

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West Highland Way – Etappe 12

Etappe 12 auf dem schottischen West Highland Way: im Glen Nevis zu den Steall Falls

Der vorletzte Tag in Schottland erwartet uns mit heftigem Regen, Ben Nevis hüllt sich in tiefen Wolken. Da bietet sich eine Wanderung tief in das Glen Nevis hinein an, in die vielleicht schönste Talschlucht Schottlands. Mit dem Bus geht es entlang dem River Nevis zu einem Parkplatz kurz vor den Polldubh (Lower) Falls. Von dort wandern wir aufwärts zur Nevis Gorge, einer engen Schlucht mit hohen aufragenden Felswänden und tobendem Fluß. Besonders das letzte Stück ist bemerkenswert, riesige Felsquader liegen im Flussbett und es wird bestens erkennbar, wie das Wasser im Laufe vieler Jahrzehnte das Gestein ausgewaschen hat. Dann treten wir aus der Klamm heraus und vor uns öffnet sich ein idyllisches Hochtal mit grünen Wiesen. Uns gegenüber rauschen die imposante Steall Falls in die Tiefe. Die sich in mehreren Kaskaden und parallelen Strömen über den Hang ergießenden Fälle sind mit gut 120 Metern Fallhöhe der zweithöchste Wasserfall in Schottland. Um den Wasserfall direkt zu erreichen ist die Überschreitung des River Nevis auf einer Dreiseilbrücke erforderlich.

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West Highland Way – Etappe 11

Etappe 11 auf dem schottischen West Highland Way: von Kinlochleven nach Glen Nevis

Die 11. und letzte lange Etappe führt uns auf dem West Highland Way von Kinlochleven in das Glen Nevis, an den Fuß von Großbritanniens höchstem Berg, dem 1.344 Meter hohen Ben Nevis, ein paar Meilen vor Fort William. Der Einstieg in den Wandertag ist heftig: vom Ort auf Meereshöhe geht es gut 200 Höhenmeter steil bergauf. Dann ist dieser anstrengende Abschnitt gemeistert und wir werden mit einem schönen Blick über die Stadt am Loch Leven belohnt. Danach geht es auf einer ehemaligen Militärstraße gemächlicher weiter: durch ein schottisch-karges Hochtal wandern wir gemütlich weitere 100 Höhenmeter aufwärts bis zu einem Pass. Hier beginnt nochmals ein atemberaubender Abschnitt, der Pfad schlängelt sich wunderbar über die karge Hochfläche. Langsam geht es wieder abwärts, vorbei an der Ruine einer verlassenen Farm, bis zum Lochan Lunn Da Bhra. Der Weg führt nun durch ein Gebiet, das durch umfangreiche Rodungsarbeiten arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nach einer letzten Passüberquerung stoßen wir schließlich ins Glen Nevis vor. Gemächlich geht es abwärts, bei schönem Wetter ist der Ben Nevis zu sehen.

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West Highland Way – Etappe 10

Etappe 10 auf dem schottischen West Highland Way: von Kingshouse Hotel nach Kinlochleven

Devil’s Staircase – Passhöhe.

Schmale Wanderpfade, ein satter, steiler Anstieg und Panoramablicke auf die Glencoe Mountains – der zehnte Abschnitt des West Highland Way vom Kingshouse Hotel nach Kinlochleven ist anspruchsvoll, aber er gehört zugleich zu den dramatischsten und schönsten des gesamten Weges. Er bietet alles, was sich Gebirgswanderer wünschen. Ingesamt müssen wir nur etwa 14 Kilometer zurückzulegen, die es allerdings in sich haben. Herzstück ist die sogenannte Devil’s Staircase – zahlreiche Serpentinenkurven, die den West Highland Way von 280 Metern Höhe auf 550 Meter hochhieven. Der Abstieg erfolgt zu einer ehemaligen Industriestadt mitten in der Wildnis der Highlands am Ostende von Loch Leven.

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West Highland Way – Etappe 9

Etappe 9 auf dem schottischen West Highland Way: von Inveroran nach Kingshouse

Unsere heutige neunte Etappe des West Highland Way präsentiert eine grandiose, wilde Landschaft. Der Weg verläuft entlang des ca. 130 km2 großen Rannoch Moor, westlich sind die Berge und Hügel der Highlands zu sehen, östlich streift der Blick über die riesige Moorlandschaft. Überall wächst Heidekraut und Moos. Das Moorgebiet ist weitestgehend unbewohnt, für die Landwirtschaft gänzlich ungeeignet und daher eine der letzten von Menschenhand kaum berührten Landschaften Schottlands. Die Etappe ist nur etwa 15 Kilometer lang und vom Startpunkt am Inveroran Hotel bis zur höchsten Stelle des Abschnitts sind etwa 300 Höhenmeter zu überwinden, bis es gemächlich wieder hinabgeht zum Ziel Kingshouse Hotel. Bei klarem Wetter ist die Srecke wahrhaft schön, kann aber bei starken Regen oder Sturm schnell unangenehm werden. 

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