Höwenegg – Donauversinkung

Rundwanderung zum nördlichsten Hegauvulkan Höwenegg und zur Donauversinkung

Auf dieser Tour sind es nicht die großen Aussichtspunkte, die uns locken, sondern die verborgenen Wunder am Boden. Im nördlichen Hegau, an der Grenze zur Baar-Landschaft, schlummert ein Kleinod: der frühere Vulkan Höwenegg. Der einst stolze Bergrücken wurde zur Basaltgewinnung abgebaut, füllte sich mit Wasser und bietet heute einen ungewöhnlichen Kratersee. Unsere Wanderung umrundet diesen türkis funkelnden See, führt durch Naturschutzgebiete und entlang der Bahnlinie Hattingen-Immendingen bis an die Donau. Hier kommen wir zur nächsten geologischen Besonderheit: zwischen Immendingen und Möhringen versinkt die Donau an 155 Tagen im Jahr vollständig. Wir können an diesen Tagen sogar einen Abschnitt im trockenen Bachbett wandern.

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Rundwanderung Schwarzmiss – Hohloh – Toter Mann

Rundwanderung im Naturpark Nordschwarzwald: Schwarzmiss – Hohloh – Toter Mann – Hohlohseemoor

Der Hohloh ist ein 989 m hoher Berg im nördlichen Schwarzwald. Er liegt nahe dem Gernsbacher Ortsteil Kaltenbronn im baden-württembergischen Landkreis Rastatt. Beim Nordende des Gipfelplateaus steht auf 984 m Höhe der Aussichtsturm Hohlohturm (Kaiser-Wilhelm-Turm), der mit seiner Höhe von 28,6 m einen umfassenden Blick über den Nordschwarzwald bis hin zu den Berner Alpen im Süden ermöglicht. Auf dem Südteil der Hochebene liegt das Hohlohmiss, ein Waldmoor (Misse) mit Regenmooren und mehreren Moorseen (Großer und Kleiner Hohlohsee).

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Rundwanderung Schwarzmiss – Teufelsmühle

Rundwanderung im Naturpark Nordschwarzwald: Schwarzmiss – Teufelsmühle – Langmartskopf

Die Teufelsmühle (908 m) ist ein Berg südlich von Loffenau im Nordschwarzwald. Sie liegt zwischen den Tälern der Murg im Westen und der Alb im Osten. Auf der Gipfelebene wurde 1910 der damals 10 m hohe Teufelsmühle-Turm errichtet, 1952 wurde der Aussichtsturm auf 16,2 m erhöht. Ein schmaler Pfad führt von der Teufelsmühle durch den dunklen Wald entlang der alten Grenze zwischen Baden und Württemberg bis zum Langmartskopf (942 m), vorbei an vielen alten Grenzsteinen.

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Donautal – Knopfmacherfelsen-Runde

Abwechslungsreihe Rundtour über jäh abstürzende Aussichtsfelsen und entlang der Donauschleife

Nicht von ungefähr wird das Durchbruchstal der Oberen Donau auch der „Grand Canyon“ des Landes genannt. Vom 765 m hoch gelegenen Knopfmacherfelsen aus eröffnet sich ein weiter Tiefblick auf die engen Flussschleifen der Donau und die Bahnstrecke Tuttlingen – Sigmaringen. Unsere abwechslungsreiche Rundwanderung über hochaufragende Felsen und entlang der engen Donauschleife lassen die Vielfalt des oberen Donautals so richtig zur Geltung kommen.

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Schienerberg – Herrentisch

Frühjahrswanderung auf dem Schienerberg zur Schrotzburg und weiter zum Herrentisch

Der Schienerberg teilt den unteren Bodensee in die zwei Arme Zellersee und Untersee und bildet so die Halbinsel Höri. Als abgelegenes deutsch-schweizerisches Grenzland ist er nur dünn besiedelt und lässt uns viel Natur erleben. Unsere Wanderung verläuft zunächst auf einem breiten Schotterweg, vorbei an der Ruine Schrotzburg, und dann auf einem schmalen Fußpfad, entlang der nördlichen Kante des Schienerberges und direkt auf der Grenze Deutschland-Schweiz. Ziel ist der Aussichts- und Picknickplatz Herrentisch mit fantastischer Sicht über das Hegauer Kegelspiel.

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Frühjahrswanderung Sipplinger Berg

Frühjahrswanderung rund um Sipplingen: Blütenweg – Sipplinger Berg – Haldenhof – 7 Churfürsten

Sonnig, wolkenloser blauer Himmel, frühlingshaft warm – trotz Corona wollen wir raus in die Natur. Ein Muss zur Kirschblüte ist der Blütenweg bei Sipplingen. Auf dem von Kirsch- und Apfelbäumen gesäumten Wanderweg ist die traumhafte Aussicht auf den Bodensee unser ständiger Begleiter.

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John Muir Trail – Packliste

Meine Packliste für den John Muir Trail NorthBound Horseshoe Meadows – Yosemite Valley Happy Isles

Wenn man seine Ausrüstung knapp 400 km weit mit 16.000 Höhenmeter rauf und 17.000 Höhenmeter runter über 13 Pässe zwischen 3.000 und 4.000 Metern auf dem eigenen Rücken tragen muss, zählt jedes eingesparte Gramm. Und niemand, der den John Muir Trail plant, möchte, dass sein Vorhaben wegen ungeeigneter Ausrüstung scheitert. Deshalb kommt der Auswahl des Materials in der Vorbereitungsphase eine wichtige Bedeutung zu. Das führt dann zu so entscheidenden Fragen wie:

  • Was mitnehmen auf den John Muir Trail?
  • Was darf nicht im Rucksack fehlen für den John Muir Trail?
  • Was ist das richtige Zelt?
  • Was ist die richtige Kleidung?
  • Wie sieht es mit dem Wasser aus?
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John Muir Trail – Unsere Ausrüstung

John Muir Trail: Unsere Ausrüstung – Zelt, Rucksack, Kocher, Bärenkanister, Wasserfilter, Trekkingschuhe, Liegematte, GPS

Noch ist scheinbar viel Zeit bis zum Sommer, bis zu unserem John-Muir-Trail. Dennoch ist es sinnvoll, rechtzeitig, also jetzt sich Gedanken über die Ausrüstung zu machen. Trekkingtouren in Skandinavien mögen ähnlich zu Trekkingtouren in der Sierra Nevada sein, aber es gibt auch wesentliche Unterschiede: so gibt es Skandinavien eher keine Probleme mit Bären und Wasserfilter sind unnötig. Wir wollen uns dennoch auf die Ausrüstungsgegenstände verlassen, die sich für uns bewährt haben, und nur da, wo es unbedingt nötig ist, Neues kaufen.

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John Muir Trail – Etappenplanung

John Muir Trail: Unsere Etappen- und Camp-Planung mit den entsprechenden Resupplies und der An- und Abreise

Nach der Reservation des JMT-Permits und dem Buchen der Flüge steht es eigentlich fest: wir werden den John-Muir-Trail-NoBo machen. Eigentlich – wenn uns SARS-CoV-2 keinen Strich durch die Rechnung macht. Noch ist viel Zeit bis zum Sommer, und bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt – also geht es munter weiter mit den Planungen.

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John Muir Trail – Vorbereitungen

John Muir Trail: Planungen für 4 Wochen auf dem berühmten Fernwanderweg in der Sierra Nevada im US-Bundesstaat Kalifornien

Im August 2020 wird es soweit sein – wir werden in der Wildnis der Sierra Nevada im US-Bundesstaat Kalifornien auf den Spuren von John Muir wandern.

Der John Muir Trai (kurz JMT) ist ein berühmter und einer der schönsten Fernwanderwege. Er führt durch sechs Nationalparks und Wilderness Areas, über elf Pässe und gut 340 Kilometer, traditionell vom Yosemite Valley auf den Gipfel des Mount Whitney (4.412 m) .

Es gibt viel zu berichten – anfangen soll es mit den ersten Planungen. Die kommenden Wochen und Monaten werde ich hier viel schreiben, einfach immer mal wieder vorbeischauen.

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Isbitna – 7-Torp-Leden

Isbitna – vom Eis gebissen
7-Torp-Leden – Wanderung auf den Spuren der Waldfinnen

Ende Februar 2020 haben wir uns einen Traum gegönnt: Isbitna – Schlittschuhlaufen auf Seen im schwedischen Värmland. Zwar gab es auch in Mittelschweden keinen richtigen Winter, aber ein paar schwedische Seen waren doch zugefroren. Und so konnten wir die unendliche Weite bei strahlendem Sonnenschein genießen.

Nach den Tagen auf dem schwedischen Eis haben wir dann die Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung im schwedisch-norwegischen Grenzgebiet genutzt und den 7-Torp-Leden gemacht, einen Wanderung zu den verlassenen Dörfern der Waldfinnen.

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Paisaje Lunar (Weiße Mondlandschaft)

Teneriffa: Rundwanderung zu den Minaretten und Türmen der weißen Mondlandschaft Paisaje Lunar bei Vilaflor

Auf knapp 2.000 Metern Höhe, auf halbem Weg zwischen Vilaflor und dem Caldera-Randberg Guajara, liegt tief verborgen im hellgrünen Kiefernwald die Weiße Mondlandschaft (Paisaje Lunar) von Vilaflor. Minaretten gleich wachsen die seltsam anmutenden, hellbeigen Bimssteinsäulen aus dem Hang beiderseits des Barranco de las Arenas, leuchtend grüne Kiefern bilden dazu einen herrlichen Kontrast. Ein zauberhaftes Gemisch aus vulkanischer Kraft, Wind und Wasser erschuf hier vor etwa 500.000 Jahren eine anmutige Landschaft, die an fantasievolle Sandsteinschlösser erinnert.

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Pico del Teide (3.715 m)

Teneriffa: Über die Montaña Blanca (2.350 m) auf den Pico del Teide (3.715 m), den höchsten Gipfel Spaniens

Der Pico del Teide ist mit 3.715 m der höchste Vulkan auf Teneriffa und der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet und zugleich mit 7.500 m Höhe über dem Meeresboden der dritthöchste Inselvulkan der Erde. Der Weg hinauf ist anstrengend: zunächst ein grober Fahrweg, dann vorbei an vulkanischen Riesenbomben, später unendlich viele Kehren eines Pfades in der gigantischen Felsenwelt der erstarrten Lavaströme hinauf zur Bergstation. Wenn wir dann in Gipfelnähe auf Schneereste und Schwefeldämpfe treffen ist die Vulkanerfahrung perfekt. Und dann ganz oben: bei klarer Sicht bietet der Pico das ultimative Gipfelerlebnis mit einem beinahe unendlichen Ausblick auf Teneriffa und den gesamten kanarischen Archipel.

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Huevos del Teide – Montaña Blanca (2.748 m)

Teneriffa: Zu den gewaltigen Lavakugeln Huevos del Teide (Teide Eier) am Fuß des Teide und zur Montaña Blanca

Die Montaña Blanca (2.748 m) ist ein Flankenvulkan des Pico del Teide und ein hervorragender Aussichtsberg. Der Name ist auf die beige Farbe des hellen Bimssteins an seiner Oberfläche zurückzuführen. Aus dieser hellen Bimslandschaft heben sich die imposanten Huevos del Teide (»Teide-Eier«) hervor, runde Riesenbasalte aus dunklem Lavagestein mit einem Durchmesser von bis zu fünf Metern. Wie von Riesenhand hierher gewürfelt liegen die schwarz glänzenden Huevos über den hellen Bimshang verstreut. Die Entstehung der »Teide-Eier« ist noch immer nicht ganz geklärt.

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