Levada da Central da Ribeira da Janela

Madeira
Von Lamaceiros in die Schlucht der Ribeira da Janela

Die Levada da Central da Ribeira da Janela führt in einer Höhe von rund 400 Metern weit in das Tal von Madeiras größtem Fluss hinein, der Ribeira da Janela. Sie ist eine großartige Levadatour. Gleich am Anfang der Tour kann man prima Eukalyptussamen suchen und finden. Die Samen mit 3 und 6 Öffnungen sind etwas Besonderes: sie bringen Glück. Zu Beginn ist der Weg noch etwas durchschnittlich, erst im hinteren Abschnitt wird es richtig spannend. Immer wieder gibt es jetzt atemberaubende Ausblicke auf die umgebende Landschaft und in Seitenschluchten mit tropisch anmutender Vegetation, dazu schöne Details wie farnüberwucherte Sickerwände. Teilweise verläuft der zunehmend schmaler werdende Weg in der senkrechten Feldwand.

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Fanal

Madeira – Fanal
Im Bannkreis uralter Lorbeerbäume

Am Nordrand der Hochebene Paúl da Serra (port. Moor im Gebirge) verbirgt sich in einer Höhe von rund 1.200 Metern eine fast mystische und unerwartet sanfte Landschaft, die Ziel unserer Wanderung ist. Rund um das Forsthaus von Fanal breitet sich ein Weidegebiet aus, das von riesigen, uralten Stinklorbeerbäumen durchsetzt ist. Das üppige Grün der Wiesen und die mit Flechten und Farnen bewachsenen Bäume sind ein Indiz dafür, dass hier öfters der Passatnebel Feuchtigkeit heranbringt. Wenn die Sicht frei ist und die Rundblicke über die eigenwillige Landschaft der Hochebene schweifen können, lädt Fanal zu einer gemütlichen, ja fast lyrischen Rundwanderung ein. Ziel unserer Wanderung sind zwei spektakuläre Aussichtspunkte am Rand der Hochebene mit Blick in das über 1.000 m tiefer gelegenen Tal der Riebira do Seixal und hin zur Nordküste.

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Rabaçal: Risco-Wasserfall und 25-Fontes


Madeira: Levada-Wanderung durch den Reitertunnel nach Rabaçal und zum Risco-Wasserfall und zu den 25 Fontes

Unsere erste Levada-Wanderung auf Madeira gilt als eine der schönsten Touren überhaupt. Sie beinhaltet gleich drei Highlights der Insel. Der Reitertunnel bei Rabaçal ist mit 800 m Länge nicht der längste Tunnel Madeiras, stellt aber das größte dieser Tunnelbauwerke dar. Die Cascada del Risco stürzt vom Lagoa do Vento aus mehr als 100 m Höhe als schmales weißes Band den senkrechten Felshang Wand hinab. Und schließlich die Vinte e Cinto Fontes, die 25 Quellen: in einem halbrunden Felskessel sickern zahlreiche kleine Rinnsale herunter. Hinzu kommt die Levada das 25 Fontes, ein schmaler, romantischer, gut gesicherter Kanalweg durch Erikasträucher und Lorbeerwald.

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Annapurna-Runde – Teil 6

Bilder aus Bhaktapur

Bhaktapur, nur 16 Kilometer von Kathmandu entfernt, eignet sich bestens, um in Nepal anzukommen und sich zu akklimatisieren. Die „Stadt der Frommen“ ist neben Kathmandu und Lalitpur mit über 81.000 Einwohnern die dritte und kleinste der Königsstädte des Kathmandutals in Nepal. Die Stadt erweckt den Eindruck in einem bewohnten Museum zu spazieren. Die Altstadt, mittlerweile Fußgängerzone, besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit kleinen Geschäften, dazwischen Blumengirlanden und mit roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Am Töpferplatz werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt.

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Annapurna-Runde – Teil 5

Annapurna Runde: Von Muktinath nach Nayapul und weiter nach Kahtmandu

Der vierte Abschnitt unserer Annapurna-Runde besteht sozusagen aus vier Teilen: Zunächst fahren wir mit dem Bus die holprige Jeep-Route von Muktinath über Jomsom nach Tatopani – für die 70 km benötigt der Bus gut 6 Stunden! Dann folgt eine 4-tägige Trekking-Tour nach Ghoropani mit Aufstieg zum Poon Hill und dann weiter über Ghandruk nach Nayapul, dem Ende der Annapurna-Runde. Noch am vierten Tag folgt eine eher kürzere Busfahrt nach Pokhara. Nach einer Hotelübernachtung geht es dann mit dem Flugzeug zurück nach Kathmandu. Hier unternehmen wir anschließend eine kurze Besichtigungstour und am Abend ein großes Abschiedsessen. Der letzte Tag bringt uns dann nach Hause – ein einmalig schönes Erlebnis geht zu Ende, das noch lange nachwirken wird.

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Annapurna-Runde – Teil 4

Annapurna Runde: Von Yak Kharka über den Thorong La (5.416 m) nach Muktinath

Menschenleere, absolute Stille, steinige und schneebedeckte Wege, atemberaubende Aussicht – das verspricht die Etappe über den 5.416 m hohen Thorong La. Nun, menschenleer war es nicht. Aber atemberaubend.
Der Thorong La stellt die relativ leichteste Verbindung zwischen den beiden Haupttälern des Annapurnagebietes dar, aber unterschätzt werden darf er nicht. Jedes Jahr sterben an diesem Pass sowohl Trekker als auch nepalesische Träger, hauptsächlich an der akuten Höhenkrankheit, die fast ausschließlich aus schlechter Akklimatisierung resultiert. Je nach vorangegangener Witterungslage kann der Pass nahezu schneefrei und einfach zu überqueren sein. Zu allen Zeiten muss man sich jedoch verstärkt auf Widrigkeiten wie Nebel, tiefem Schnee und großer Kälte einstellen.
Wir sind optimistisch und gespannt auf die Königsetappe unserer Annapurna-Trekking-Tour.

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Annapurna-Runde – Teil 3

Tilicho-Lake-Trek: Von Braga/Manang zum Tilicho Lake und zurück zur Annapurna-Runde

Annapurna-Runde

Ein erster Höhepunkt unserer Annapurna-Runde ist sicherlich der Trek zum Tilicho Lake. Die (Anfang April noch zugefrorene) Wasserfläche stellt mit einer Höhe von fast 5.000 Metern einen der höchstgelegenen Seen unserer Erde dar. Im Südwesten des Sees liegt die Grande Barriere mit dem Tilicho Peak (7.134 m) als höchstem Gipfel, den Nilgiris im Wester und dem Roc Noir im Osten.
Der Weg von Manang durch das Khangsar-Tal ist anspruchsvoll, vor allem die zweite Etappe zwischen Shri Karka und Tilicho-Base-Camp. Hier müssen wir auf einem schmalen, abrutschgefährdeten Pfad einen steilen Steinschlag- und Erdrutschbereich queren.

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Annapurna-Runde – Teil 2

Annapurna-Runde: Von Kathmandu über Jagat nach Braga

Annapurna-Runde

Der erste Abschnitt unserer Annapurna-Runde von Jagat über Chame, Dharapani und Pisang nach Braga ist eine gute Wanderung zum Eingewöhnen. Langsam aber stetig geht es höher, in Jagat starten wir bei 1.300 m, in Braga werden wir knapp 3.550 m erreicht haben. Ein stetiger Begleiter ist der Marshyangdi Ngadi, mal schäumt der Flus neben uns, mal tief unter uns. Obwohl die Jeep-Piste bis Braga und noch weiter verläuft, gibt es doch immer wieder Wege und Pfade abseits der Piste, oft auf der anderen Seite des Flusses, oft auch hoch oben. Und immer öfter wird unser Blick auf immer höhere, von Schnee bedeckte Berge frei.

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Annapurna-Runde – Allgemeines

Annapurna-Runde und Tilicho-Lake – 22tägiges Trekking-Abenteuer in Nepal an Ostern 2018

Annapurna-Runde
Glücklich auf dem Thorong La (5.416 m) – bei Neuschnee.

An Ostern 2018 konnten wir uns einen großen Traum erfüllen: wir wanderten die Annapurna-Runde in Nepal.
Die Annapurna, mit 8.091 m der zehnthöchste Berg der Erde, ist der einzige 8000er des gleichnamigen Massivs, bei dem weitere etwa 40 Gipfel eine Höhe von über 7.000 Metern aufweisen. Nur 30 Kilometer entfernt liegt der siebthöchste Achttausender Dhaulagiri (8.167 m) und zwischen diesen beiden Eisriesen das Kali-Gandaki-Tal, die tiefste Schlucht der Erde. Durch dieses Tal wird das Annapurna-Massiv auf der Westseite begrenzt. Auf der Ostseite der Annapurna stellt das Marsyangdi-Tal die natürliche Grenze dar. Beide Täler sind durch den Pass Thorong La (5.416 m) miteinander verbunden. Die Trekkingtour durch diese beiden Täler und um die Annapurna hinterlässt eine große und unvergessliche Erinnerung.

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Torri del Benaco

Torri del Benaco – Crero – Albisano – Einzigartige Panoramaorte am Gardasee zwischen Oliven und Felsgravuren

Torri del Benaco
Diese Tour führt uns an einem herrlichen Sonntag vom ehemaligen Fischerstädtchen Torri del Benaco mit dem Castello Scaligero durch die Oliventerrassen zu den Felszeichnungen von Crero. Auf der Rocca Grande, die wir auf unserer Wanderung sehen können, sind Figuren, Personen und Baupläne dargestellt – leider schon sehr verwittert.

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Sentiero Panoramico

Sentiero Panoramico – gut gesicherter Treppen- und Panoramaweg über den Ufern des Gardasees

Sentiero Panoramico
Knapp 150 m oberhalb des Sees, am Westhang des Monte Altissimo di Nago, erleben wir eines der abenteuerlichsten Highlights am Gardasee. Ein aufwendiges System aus drei Treppenverbauungen mit nahezu 400 Stufen über Felsklippen gibt unvergessliche Ausblicke frei – und viel Adrenalin! Kaum ein Wanderweg rund um den Gardasee bietet derartig spektakuläre Ausblicke auf den See und das gegenüberliegende Ufer.

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