Dolomiten-Radweg Toblach – Cortina d’Ampezzo

Auf dem Radweg der alten Bahnlinie Toblach-Cortina-Calalzo im Hochpustertal mit herrlichem Dolomiten- und Drei-Zinnen-Panorama.

Der Dolomiten-Radweg (ital. Ciclabile delle Dolomiti) bzw. der Lange Weg der Dolomiten (ital. Lunga Via delle Dolomiti) ist ein rund 66 Kilometer langer Radweg auf der Trasse der ehemaligen Dolomitenbahn. Die Schmalspurbahn (950 mm Spurbreite) verband die drei Orte Toblach, Cortina d’Ampezzo und Calalzo di Cadore, sie wurde im ersten Weltkrieg gebaut und 1964 stillgelegt. Der Radwanderweg verbindet damit die Regionen Südtirol und Belluno und führt durch die einzigartige Gebirgslandschaft der Dolomiten. Die landschaftliche Schönheit der Sextner und Ampezzaner Dolomiten begleitet uns auf unserer Tour von Toblach nach Cortina und zurück nach Toblach.

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Vildmarksvägen – Wildnisstraße

Schweden: Ein 360-Kilometer-Road-Trip mit dem DIPA-Falken auf dem Vildmarksvägen in echte Wildnis und zu unberührter Bergwelt.

Im nördlichen Jämtland und südlichen Lappland verläuft eine 360 Kilometer lange Straße durch Schwedens Wildnis: der Vildmarksvägen. Sie beginnt und endet an der Europastraße E 45, dem Inlandsvägen: von Strömsund über das karge, 876 Meter hohe Fjällplateau Stekenjokk bis nach Vilhelmina. Die Wildnisstraße ist die höchstgelegene asphaltierte Straße Schwedens. Ihre höchsten Abschnitte über Stekenjokk sind aufgrund der enormen Schneemengen, die nicht selten bis zu 6 m betragen, nur von Anfang Juni bis Mitte Oktober befahrbar. Vildmarksvägen – ein außergewöhnlicher Roadtrip, der zum Highlight wird.

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Björnlandet-Nationalpark

Schweden: Nationalpark Björnlandet – Rundwanderung auf wilden Pfaden im 1000jährigen Urwald.

Der Nationalpark Björnlandet (Bärenland) liegt im schwedischen Fjäll in der Nähe des Ortes Fredrika. Er besteht aus nahezu unberührtem Urwald, in dem man noch Spuren großer Waldbrände findet. Das Gebiet ist geprägt von schroffen Bergstürzen und einer großen Anzahl von freiliegenden mit Flechten überzogenen Felsblöcken. Der Norden des Nationalparks wird durch eine Bergkette mit dem 550 Meter hohen Storberget dominiert, mit nach Süden hin zum Teil senkrecht abfallenden Felswänden. Im südlichen Teil liegt ein sich von West nach Ost erstreckendes Tal. In einer Senke dieses Tals, rund 200 Meter unterhalb des Storberget, liegt im Osten des Nationalparks der See Angsjön, an den sich ausgedehnte Moorgebiete anschließen.

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Muddus-Nationalpark

Schweden: Wanderung im Muddus-Nationalpark durch unberührten Urwald zum malerischen Wasserfall Muddusfallet.

Muddus – oder Muttos in der Sprache der Samen – ist der Nationalpark in Schweden mit dem größten Anteil von Wäldern, die unberührt von jeglicher Forstwirtschaft sind. Er ist eine der stillsten Landschaften und eines der am wenigsten durch Wege erschlossenen Waldgebiete in Schweden. Der ca. 500 km² große Nationalpark besitzt einen Zentralteil, der absolut weglos ist. Unsere Wanderung »kratzt« sozusagen nur am südlichsten Teil des Parks. Schäumende Wasserfälle stürzen dort über die Felshänge in den urtümlichen Canyon des Muddusälven.

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Piteälven – Storforsen

Regen-Spaziergang zum Storforsen, zu den mächtigsten Stromschnellen Schwedens, zum Piteälven in seiner heftigsten Form.

Die Stromschnellen Storforsen sind ein unglaubliches Rauschemonster. Sie sind die größten Stromschnellen Skandinaviens, ein Natur-Erlebnis von unbeschreiblicher Wucht, die den Piteälven zu einer weissen Gischtmasse von einigen hundert Metern Länge verwandeln. Hier bestaunen wir ein atemberaubendes Schauspiel, wie sich die mächtigen Wassermassen den Weg durch die Steine bahnen und mit lautem Getöse und aufspritzendem Wasser in die Tiefe stürzen.

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Harsprångsfallet

Schweden: Beim Wasserkraftwerk Harsprånget zum Harsprångsfallet, dem ehemals größten Wasserfall des Stora Luleälven.

Vor dem Bau des Wasserkraftwerks Harsprånget südlich von Porjus war der Harsprångsfallet der größte Wasserfall am Stora Luleälven. Der Fluß hatte hier eine enge Schlucht in die Felsen gegraben und ist 75 Meter in die Tiefe gestürzt. Wasser sieht man heute jedoch nicht mehr, denn bereits 1950 wurde der Stora Luleälven zur Energiegewinnung gestaut. Auf einem aufwändig gebauten Holztreppenweg können wir in das wild zerklüftete Tal hinabsteigen. Von einer Aussichtsplattform bestaunen wir die bizzare, fast wasserfreie Schlucht und können uns gut vorstellen, wie der Stora Luleälven vor seiner Zähmung hier durchgedonnert ist.

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Kilpisjärvi – Saana

Finnland: Aussichtsreiche Wanderung bei Kilpisjärvi auf den heiligen Berg der Samen, auf den Saana (1.029 m).

Der Saana (nordsamisch Sána) ist ein 1.029 m hoher tunturi (Kahlkopf) im Nordwesten der finnischen Provinz Lappland. Er liegt im äußersten Nordwestzipfel des Landes unweit des finnisch-schwedisch-norwegischen Dreiländerecks. Über das am Fuß des Berges gelegene Dorf Kilpisjärvi (473 m) und den gleichnamigen See Kilpis erhebt sich der Saana 556 Meter. Auf einer mittelschweren Bergwanderung steigen wir bei herrlichstem Fernsichtwetter auf den Gipfel des Saana.

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Pallas-Yllästunturi – Taivaskero

Finnland: Wanderung im Pallas-Yllästunturi-Nationalpark, an der Südseite des Pallastunturi, auf den Tunturi Taivaskero (809 m).

Im finnischen West-Lappland, auf dem Gebiet der Gemeinden Enontekiö, Kittilä, Kolari und Muonio liegt der Pallas-Yllästunturi-Nationalpark. Er ist mit einer Fläche von 1.020 km² der drittgrößte Nationalpark Finnlands. Der Park umschließt die typischen kargen, weitläufigen Taigalandschaften mit den »Kahlköpfen« (Tunturis), die von den Eiszeitgletschern zu flachen Bergkuppen abgeschliffen wurden. Die Landschaft des Pallas-Yllästunturi-Nationalparks wird durch eine etwa hundert Kilometer lange Fjell-Kette sowie durch Taigawälder der nordischen Nadelwaldzone geprägt. Hier unternehmen wir eine Wanderung auf die höchste Erhebung des Pallastunturi Höhenzuges, auf den 809 m hohen Taivaskero.

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Pikku Tankavaara

Finnland: Auf dem Wanderweg Kuukkeli im Urho-Kekkonen-Nationalpark auf den Pikku Tankavaara (429 m), vorbei an deutsch-finnischer Weltkrieg-Geschichte.

Hoch oben im Norden Finnlands befindet sich der Urho-Kekkonen-Nationalpark. Er wurde 1983 gegründet und hat seinen Namen von dem langjährigen finnischen Präsidenten Urho Kekkonen bekommen. Zweck des Parks ist es die Natur Lapplands zu schützen und regionale Traditionen wie die Rentierzucht zu bewahren. Dabei präsentiert sich der Park im typischen lappländischen Landschaftsbild, dessen Wanderwege durch idyllische Moorgebiete, urige Wälder und malerische Fjells führen. Ein wunderschöner Weg im Nationalpark Urho-Kekkonen ist der Wanderweg Kuukkeli. Er bietet vom Berg Pikku Tankavaara einen atemberaubenden Ausblick über die finnische Weite.

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Inari – Einödkirche von Pielpajärvi

Schöne Wanderung in nordfinnischer Wildnis zu einer einsamen Kirche nördlich von Inari.

Der Inarisee im nördlichen Finnland empfängt mit einem weitläufigen Mosaik aus blau schimmernder Wasserfläche und zahllosen grünen Waldinseln. Der See ist ein Revier der Kanuten und Fischer, die umgebenden Wälder bieten mit einigen Wanderpfaden eine hervorragende Gelegenheit, in die nordische Natur vorzudringen. Eine anschauliche Wanderung führt uns zur Einsiedlerkirche Pielpajärvi, die von 1752 bis 1760 inmitten des Birkenwaldes gebaut wurde und damals ein zentraler Platz für das Inari-Gebiet war. Die Kirche gehört zu den ältesten Gebäuden Nordlapplands. Sie liegt nördlich von Inari am Ufer des Sees Iso Pielpajärvi inmitten von unbewohnter Wildnis, weshalb sie oft als „Einödkirche“ (erämaakirkko) bezeichnet wird.

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Inari – Juutua-Trail

Finnland: Kurzweiliger Spaziergang auf dem Natur- und Kulturpfad Juutua entlang des Flusses Juutuanjoki bei Inari.

Dieser Natur- und Kulturpfad führt am Juutuanjoki-Fluss entlang vom Zentrum von Inari nach Westen bis einer großen Hängebrücke bei den Jäniskoski-Stromschnellen und dann an der anderen Flussseite zurück nach Inari. Der Juutuanjoki war schon immer ein Ort der Begegnung, an dem Geschichten erzählt wurden.

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Kevo-Naturreservat

Wanderung im Kevo-Naturreservat zu Finnlands einzigartiger Talschlucht.

Das Kevo-Naturreservat befindet sich in Finnland zwischen Kaamanen und Utsjoki nördlich des Inarisees. Seine Fläche beträgt 712 km² ein und damit ist es das größte Reservat Finnlands. Es wurde 1956 gegründet, um die einzigartige Talschlucht des Kevo-Canyon zusammen mit einem Teil der umliegenden Fjälllandschaft zu schützen. Das Kerngebiet wird von der 40 Kilometer langen und stellenweise über 100 Meter tiefen Schlucht eingenommen. Unsere Wanderung umfasst die erste Etappe des Kevo-Weitwanderweges, der 62 km lang ist und südwärts nach Sulaoja an die Straße Karigasniemi-Inari führt. Dabei erreichen wir sowohl einen herrlichen Aussichtspunkt auf den Canyon als auch den Talgrund.

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Nuorgam – Skáidejávri

Finnland: Rundwanderung bei Nuorgam, dem nördlichsten Dorf der EU, zum Skáidejávri.

Nuorgam ist das nördlichste Dorf Finnlands und der EU. Es liegt am norwegisch-finnischen Grenzfluss Tenojoki (norwegisch: Tana) und gehört zur Gemeinde Utsjoki in der Provinz Lappland. Unweit von dem 250-Seelen-Ort führt eine reizvolle Rundwanderung über fast baumlose Tundra zu einer Kota am idyllischen See Skáidejávri.

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Stabbursdalen-Nationalpark

Norwegen: Wanderung im Stabbursdalen-Nationalpark, im nördlichsten Kiefernwald der Welt, zum Stabbursfossen.

Am Nordostrand der Finnmarkvidda, nur 150 km südlich des Nordkaps, wurde 1970 der Nationalpark Stabbursdalen eingerichtet, um die faszinierende Landschaft der Finnmark zu bewahren. Vor mehr als 5000 Jahren war die Finnmark mit ausgedehnten Kiefernwäldern bewachsen und klimatisch begünstigter als heute. Als das Klima kälter wurde, zog der Wald sich zurück, im Stabbursdalen blieb ein Restbestand. Der Nationalpark beherbergt und schützt diesen nördlichsten Kiefernwald der Welt. In dieser nördlichen Lage wachsen größere Bäume nur sehr langsam. Umso bemerkenswerter sind die mächtigen, bis zu 500 Jahre alten Kiefern von Stabbursdalen.

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Trollholmen – versteinerte Trolle

Norwegen: Trollholmen – kleine Wanderung zu den versteinerten Trollen an der Westseite des Porsangerfjords.

Nach einer alten samischen Legende kann man am Porsangerfjord Trollen begegnen. Steile Schiefer- und Sandsteinklippen, abgerundete Terrassen und ungewöhnliche Steinformationen, hier vor Jahrtausenden entstanden, sind entlang des rund 123 km langen Fjordes zu finden. An der Westseite des Fjordes, 30 km nördlich von Lakselv, liegt Trollholmsund – ein Ort, dessen Landschaft die Einheimischen auf eine ganz eigene Weise gedeutet haben. Dort befinden sich Steinsäulen aus Porsangerdolomit (Kalkstein), die über. 700 Millionen Jahre alt sind. Hier wollen wir den nordnorwegischen Trollen begegnen.

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Skarsvåg – Kirkeporten

Norwegen: Kleine Wanderung von Skarsvåg zum Kirkeporten, dem Fenster auf das Nordkap.

Der Kirkeporten ist ein Felstor, ein Fenster zum Nordkap, er ist eines der kleinen Wunder an der Küste Nordnorwegens. Diese natürliche Felsformation in Form eines Bogens liegt in der Nähe von Skarsvåg auf der Nordkap-Insel Magerøya. Der etwa 60 Einwohner zählende Ort wird als das nördlichste Fischerdorf der Welt bezeichnet. Der Kirkeporten bietet einen ganz besonderen Blick: Durch ihn schaut man über den Mefjord auf das etwa sechs Kilometer entfernte Nordkap-Plateau mit seinem berühmten Nordkap-Horn. In vorchristlicher Zeit waren sowohl der Kirkeporten als auch das Nordkap-Horn traditionelle samische Opferplätze.

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