Märzenbecher-Wanderung

Frühjahrswanderung an der Oberen Donau zu den Märzenbecher im Hintelestal und zur Mühlheimer Felsenhöhle und Kolbinger Höhle

Märzenbecher-Wanderung

Der Frühling steht vor der Tür! Im Hintelestal bei Mühlheim an der Donau im Herzen des Naturparks Obere Donau blühen schon die ersten Märzenbecher. Wenn man das Tal betritt, fragt man sich, wie angesichts der ersten spärlichen Sonnenstrahlen in der wilden, vermoosten und engen Talsohle mit seinen Felsen schon etwas wachsen soll. Doch mit einem mal eröffnet sich dem Auge ein Meer von Märzenbechern, die sich zu Tausenden wie kleine Lichter auf den dunklen, braunen Böden zeigen. Märzenbecher soweit das Auge reicht. Faszinierend.

Dieses besondere Naturschauspiel möchten wir erleben, und so planen wir Wanderung an der Donau.

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Peru – Inka-Trail

Inka-Trail – auf dem schönsten Weg nach Machu Picchu, der sagenumwobenen Stadt der Inkas

Inka-Trail

Im Sommer 2010 unternahmen wir eine Aktiv-Reise durch Peru und Bolivien. Dabei gab es viele Besichtigungen: Lima, Cuzco, Puno mit Titicaca-See, La Paz, Chivay, Arequipa, Nazca-Linien, Mumien von Chauchilla, Islas Ballestas – es gab schöne Wanderungen: auf den Chacaltaya (5.421 m), im Valle de la Luna, beim Cruz del Condor, im Colca-Tal – und natürliche einige Fahrten auf den Überlandstraßen von Peru und Bolivien.

Höhepunkt und eigentlicher Anlass unserer Reise war jedoch der Inka-Trail mit dem Ziel Machu Picchu und die anschließende Bahnfahrt zurück nach Cuzco.

Hier veröffentliche ich den Bericht über den Inka-Trail erneut.

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Chilkoot-Trail

Auf der Goldgräberroute von 1897/98 über den Chilkoot Pass von Alaska nach Kanada

Chilkoot Trail

Alaska, Kanada, Yukon – das sind wohl Traumziele für jeden Trekker. 2006 waren wir dort unterwegs: unsere Mietwagenroute umfasste Anchorage, Fairbanks, Whitehorse, Denali NP, Hope und einiges weitere. Aber nicht nur Besichtigungen und “on the road again” standen auf dem Program – nein: wir unternahmen möglichst viele Wanderungen und Trekkingtouren.

Höhepunkt war sicherlich der Chilkoot – Trail von Skagway (Alaska) über den Chilkoot Pass zum Lake Bennett (Kanada) entlang der alten Goldgräberroute. Zurück nach Skagway fuhren wir mit der WPYR (White Pass & Yukon Route – Eisenbahn)

Hier veröffentliche ich den Chilkoot-Trail-Bericht erneut.

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Trekking in Island

Wanderungen und Trekkingtouren in Island

Island

Island ist ein Traum, mittlerweile war ich schon vier mal dort für Wander- und Trekkingtouren. Zum ersten Mal 2003: damals waren wir auf dem Laugavegur und dem Kjalvegur unterwegs und haben entlang der Ringstraße einige Wanderungen und Besichtigungen unternommen.

Heute, 15 Jahre später, veröffentliche ich den damaligen Bericht erneut, einfach so.

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Island – Laugavegur

Trekkingtour auf dem Laugavegur mit einer Schülergruppe im Juni 2011

Island-Laugavegur

Islands bekannteste Wanderstrecke, der Laugavegur, führt durch fantastische Landschaften. Glatt geschliffene Höhenzüge in vielfältigen Farbschattierungen wechseln ab mit schroffen, schwarzen Lavafeldern. Aus Tälern steigt der Dampf heißer Quellen. Eiskälte Bäche müssen durchwatet werden, bis das von Birkenwald bestandene Þórsmörk-Tal erreicht ist.

Im Juni 2011 waren wir – ca. 20 Schüler*innen und vier Lehrer*innen – in Island unterwegs und hatten eine spannende und ereignisreiche Zeit.

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Refuge de Paliri

Wanderung auf den Spuren des GR 20 vom Bavella-Pass zur Paliri-Hütte

Refuge de Paliri

Vom Col de Bavella zum Refuge de Paliri – auf dem GR 20 in die südliche Bavella: Viele Trekker beenden am Col de Bavella ihre GR-20-Wanderung. Was soll es auf dem letzten Stück noch Besonderes zu sehen geben? Wer auf dem Col de Bavella abbricht, verpasst ganz neue, südliche Eindrücke. Blickfang dieser schönen, streckenweise anstrengenden Wandereung ist die Tafunata di i Paliri, ein von einem mächtigen Felsloch geschmückter Kletterberg nordwestlich der Paliri-Hütte.

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Levada do Paúl

Entlang der Levada do Paúl am Rand der Hochebene Paúl da Serra

Levada do Paul

Levada-Wandern kann ganz einfach und aussichtsreich sein. Damit steht die Levada do Paúl im herben Kontrast zu einigen anderen Kanalstrecken der Insel, die durch schroffes, abschüssiges Gelände führen. Bei dieser Route kann man sich gänzlich auf die Landschaft und die Aussichten konzentrieren, denn der Weg weist keine Schwierigkeiten oder ausgesetzte Stellen auf. Nur das Wetter schafft Erschwernisse, denn es ist auch hier am Rande der Hochfläche Paúl da Serra unberechenbar. So fällt unvermittelt Nebel ein und wird von einem scharfen Wind begleitet. Doch wir bleiben am Weg entlang des Wasserkanals, ein Verirren ist ausgeschlossen.

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Levada do Norte – Levada das Rabaças

Levada- und Tunneltour am Encumeada-Pass: Levada do Norte – Levada das Rabaças

Levada Norte Rabacas

Die Boca da Encumeada liegt fast im Mittelpunkt von Madeira. Der Pass bildet den wichtigsten Übergang über die zentrale Gebirsgkette von der nördlichen zur südlichen Inselseite. Für die Levada- und Tunnel-Tour vom Encumeada-Pass entlang der Levada do Norte und der Levada das Rabaças sollte man keine Probleme mit Tunneln haben, um diese Wanderung genießen zu können, denn mehr als ein Viertel der Wegstrecke verläuft hier unterirdisch. Hinzu kommt, dass die Tunnel sehr lang, sehr eng und der Weg im Tunnel neben dem Wasserkanal extrem schmal ist. Ohne gutes Licht ist man da hoffnungslos verloren.

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Pico do Arieiro – Pico Ruivo

Die Königstour durch Madeiras Zentralkette vom Pico do Ariero (1.818 m) zum Pico Ruivo (1.862 m)

Madeira: Pico Arieri - Pico Ruivo

Der Pico do Arieiro, mit 1.816 Metern Madeiras dritthöchster Gipfel, ist durch eine Straße leicht zu erreichen und daher eines der meistbesuchten Ausflugsziele. Nicht einmal drei Kilometer Luftlinie trennen ihn vom höchsten Gipfel der Insel, dem 1.862 Meter hohen Pico Ruivo. Ein verwegen angelegter Wanderweg verbindet die beiden Berge miteinander und umrundet dabei den Pico das Torres, mit 1.853 Metern die Nummer zwei. Die von extremen Steilhängen und bizarren Felsformationen geprägte Gegend ist die schönste Gebirgsregion der Insel, nirgendwo sonst wird der vulkanische Ursprung so deutlich wie hier. Die Szenerie überfüttert einen geradezu mit optischen Eindrücken, vom ersten bis zum letzten Meter bieten sich immer wieder gigantische Aussichten auf diese atemberaubende Bergwelt!

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Levada do Moinho

Entlang der alten Levada do Moinho (Mühlenlevada) bis zur Quelle

Ab vom Schuss im äußersten Nordwesten Madeiras verspricht die Levada do Moinho eine beschauliche Wanderung. Der Levada fehlen die ganz großen, dramatischen Eindrücke, die Atmosphäre ist insgesamt ruhiger. Doch ist diese Levada ein schönes Abwechslungsprogramm für einen Regentag, weil sie nicht durch atemberaubende Steilhänge und üppigen Lorbeerwald verläuft, sondern in den flacheren, von einer ganz anderen Vegetation geprägten Höhenzonen.

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Levada do Caldeirão Verde

Von Queimadas durch den Lorbeerwald in den grünen Felskessel Caldeirão Verde

Diese Tour ist einer der absoluten Klassiker Madeiras, hier wird die ganz große Oper gespielt – und so sind wir hier auch nicht allein unterwegs. Die Ouvertüre der ersten Kilometer ist noch etwas fad – ein Levadaweg, ganz nett, aber nichts Besonderes. Doch nach und nach kommen ein paar Extras hinzu, ein Wasserfall hier, ein Tunnel da, und immer weiter bauen sich die Eindrücke wie nach einer Dramaturgie zu wirklich überwältigender Größe auf. Das Wasser schuf hier imposante Schluchten mit dschungelartiger immergrüner Vegetation. Die Levada do Caldeirão Verde ist größtenteils in die senkrechte Felswand geschlagen. Am Endpunkt unserer Wanderung stürzt ein hoher Wasserfall in eine kleine smaragdgrüne Gumpe.

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Pico Ruivo (1.862 m)

Von der Achada do Teixeira (1.592 m) auf den Pico Ruivo (1.862 m) und weiter auf dem Kammweg

Angesichts der schroffen Gebirgskette im Zentrum Madeiras könnte man eine schwierige Gipfeltour erwarten, um den höchsten Gipfel der Insel zu besteigen. Dieser ist immerhin 1.862 m hoch. Doch diese Besteigung des Pico Ruivo ist einfach zu absolvieren, denn die gesamte Wegstrecke bis zum Gipfel präsentiert sich als breiter, gepflasterter Weg. Selbst die Steilanstiege wurden mit Treppen entschärft. Die Waldbrände von 2010 haben die alpine Szenerie teilweise in eine gespenstische Landschaft verwandelt, die allmählich von der Vegetation zurückgeholt wird. Vom Gipfel genießen wir dann einen herrlichen Rundblick über die höchsten Gipfel Madeiras, die aus dem Wolkenmeer hervorragen.

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Levada do Furado

Madeira: Von Ribeiro Frio entlang der Levada do Furado

Ribeiro Frio (port. Kalter Fluss), auf 860 m Seehöhe gelegen, gehört zu den schönsten Ecken Madeiras und besticht durch den herrlichen Lorbeerwald, der sich an den Hängen links und rechts der Talung großflächig ausbreitet. Viel Feuchtigkeit und häufiger Nebel führen dazu, dass sich dieser Waldtyp hier prächtig entwickeln kann. Das reichlich vorhandene Wasser, das in den Taleinschnitten abfließt, wird hier für eine Forellenzuchtstation genutzt. Diese und der nahe gelegene Aussichtspunkt Balcões, erreichbar durch einen kurzen und einfachen Weg, machen Ribeiro Frio zum viel besuchten Ausflugsziel für alle Madeira-Urlauber. Aber nur wenige machen sich auf die doch recht lange Wanderung entlang der Levada do Furado, hier sind wir fast alleine.

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Pico Ruivo do Paúl da Serra

Madeira: Auf den Pico Ruivo do Paúl da Serra

Der Pico Ruivo do Paúl da Serra (port. Rote Moorspitze) ist mit einer Höhe von 1.640 Metern die höchste Erhebung der Hochebene Paúl da Serra. Diesen Superlativ traut man ihm jedoch nicht so wirklich zu, weil er die Ebene nur um bescheidene 200 Meter überragt. Der gegenüber dem Hochplateau nicht sehr ausgeprägte Berg fällt gegenüber diesem mit Hängen ab, die mit Adlerfarn und Stechginster bewachsen sind, nach Norden dagegen mit einer Steilkante. Der leicht erreichbare Gipfel, der einen Vermessungspunkt trägt, verspricht eine lohnende Aussicht auf die Serra, das madeirische Zentralmassiv und das Tal von São Vicente.

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