Twingischlucht

Aussichtsreiche Wanderung über einen historischen Pfad vom unberührten Binntal durch die Twingi-Schlucht ins Rhonetal

Eine alte Handelsroute verband einst das obere Rhonetal mit der Lombardei und passierte dabei das Dörfchen Grengiols, das Binntal und den Albrun Pass. Heute ist der untere Teil des Römerwegs ein toller Rad- und Wanderweg. Hier treffen wir auf die wilde Seite des Landschaftspark Binntals. Mit seinen Tunnels, den Stütz- und Begrenzungsmauern stellt der Weg durch die Twingi-Schlucht ein eindrückliches Baudenkmal aus dieser Zeit dar. In der Schlucht verrät die Bezeichnung «Gäh Tod», dass wir hier den «gefährlichsten» Teil der Wanderung vor uns haben.

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Cornopass – Griespass

Von der Alp Cruina an der Nufenenstraße zur Capanna Corno Gries (2.338 m) und weiter zum Cornopass (2.485 m), zum Griespass (2.479 m) und zum Bivacco Passo del Gries (2.450 m)

Ganz zuhinterst im Val Bedretto, wo es bereits zur Walliser Grenze aufsteigt, verzweigt es sich bei der Alpe di Cruina an der Nufenenstrasse in zwei Täler. Das nördliche führt hinauf zum Nufenenpass, mit 2.480 Metern die höchste Passstrasse der Schweiz. Das südliche Val Corno ist ohne Strasse und somit bestens geeignet für eine Wanderung. Nach einer knappen Stunde ist bereits das erste Zwischenziel erreicht: die Capanna Corno Gries. Beim Anblick der Hütte müssen wir nicht lange überlegen, warum die Hütte sich selbst als Alpenraumschiff bezeichnet. Der alten Steinhütte wurde beim letzten Umbau ein Holzbau aufgesetzt, der sich nach oben hin verbreitert wie ein sich gegen den Himmel öffnendes Tal. Ganz zuoberst auf dem Cornopass stehen wir sogar noch einige Meter höher als auf dem Nufenenpass. Und es eröffnet sich uns hier ein toller Blick über den Griessee, zum Griesgletscher und ganz hinten bis zum Blinnenhorn (3.374 m).

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Wandern entlang der Furka-Dampfbahn

Wandern entlang der Furka-Dampfbahn – von Oberwald nach Gletsch

Von der jungen Rhone begleitet wandern wir von Oberwald (1.368 m) aufwärts nach Gletsch (1.757 m). Auf dieser Wanderung treffen wir auf wichtige Verkehrsverbindungen (Furka- und Grimselpass) sowie Zeugen touristischer Hochblüte wie die Dampfbahn Furka-Bergstrecke und das historische Hotel Glacier du Rhône in Gletsch. Die Gegend wurde Mitte des 19. Jahrhunderts zum «touristischen Mekka». Naturbegeisterte reisten aus ganz Europa über den Furka- oder Grimselpass an, um die bizarre Gletscherlandschaft zu bewundern und zu erforschen. Um 1850 reichte der Rhonegletscher bis nach Gletsch, heute ist von ihm auf dieser Wanderung leider wenig zu sehen.

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Dampfbahn Furka-Bergstrecke

Fahrt auf der historischen Dampfbahn Furka-Bergstrecke von Realp (Uri) über den Furkapass nach Oberwald (Wallis)

Die Dampfbahn Furka-Bergstrecke lässt die goldenen Zeiten der Dampfeisenbahn in der Schweiz aufleben. Sie befährt die meterspurige Zahnradstrecke von Realp im Kanton Uri durch grandiose Gebirgslandschaften der Zentralalpen, über die historische Strecke des Glacier Express, durch einen Tunnel knapp unterhalb des Furkapasses nach Oberwald im Kanton Wallis. Der höchste Punkt von 2.160 Meter über Meer wird beim Zwischenhalt in der Station Furka erreicht.

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Eine kurze Wanderung zum Rhonegletscher

Eine kurze Wanderung vom Hotel Belvédère am Furkapass zum Rhonegletscher

Der Rhonegletscher ist heute ein acht Kilometer langer Gletscher in den Alpen. Klingt beachtlich, aber nur hundert Jahre zuvor war er deutlich länger. Im 19. Jahrhundert und noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts reichte der Gletscher im Quellgebiet der Rhone bis auf den Talboden vor Gletsch, zeitweise bis vor die Fenster des Grand Hotel Glacier du Rhône. Vom seit 2015 geschlossenen Hotel Belvédère an der Furkapass-Strasse ist die Gletscherzunge durch einen wenige hundert Meter langen kostenpflichtigen Fussweg erreichbar (Erwachsene CHF 9, Kinder CHF 6). Hier kann man eine knapp 100 m lange, künstlich in den Gletscher geschlagene Eisgrotte besuchen.

Heute, bei unserem Besuch am 13. Juli 2020, waren dieser Weg und die Eisgrotte geschlossen. Und das war gut so! Es gibt einen viel besseren Weg, um den Gletscher zu bestaunen.

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Gelmersee-Rundwanderung

Gelmerstandseilbahn, Gelmersee-Rundwanderung und Handeckfall-Hängeseilbrücke – einzigartige Einblicke in die Grimselwelt

Nervenkitzel pur erleben wir gleich zu Beginn unserer Wanderung: mit der Gelmerbahn, der steilsten offenen Standseilbahn Europas fahren wir ruckelnd mit einer maximalen Steigung von 106 Prozent im offenen Wagen zum Gelmersee empor. Von hier führt die Rundwanderung um den Gelmersee zurück zur Staumauer. Auch der Abstieg ist Nervenkitzel: steil wandern wir auf schmalem Steig mit vielen Steinstufen abwärts nach Chüenzentennlen an der Grimselstraße. Weiter nach Handegg folgen wir dann dem alten Grimsel-Saumweg. Hier erwartet uns dann der letzte Nervenkitzel: auf der Handeckfall-Hängeseilbrücke überqueren wir die Aare, mehrere Wasserfälle und die Grimselpass-Straße.

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Oberaargletscher

Wanderung entlang des Oberaarstausees vom Berghaus Oberaar zur Gletscherzunge des Oberaargletschers

Diese kurze und einfache Bergwanderung im Berner Oberland führt in hochalpinem Ambiente von der Staumauer des Oberaarsees zur Gletscherzunge des Oberaargletschers, wo die Aare als junger Fluss hervorschiesst. Die Aare ist mit rund 290 Kilometer der längste gänzlich innerhalb der Schweiz verlaufende Fluss, von den Aaregletschern bis zur Mündung in den Rhein bei Koblenz (AG). Nahe der Staumauer des Oberaarsees liegt das Berghaus Oberaar, unterhalb davon direkt am See liegt ein große Park- und WoMo-Platz.

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Aareschlucht

Kurze Wanderung durch die 1.400 m lange und bis zu meinem Meter enge Aareschlucht bei Meiringen im Berner Oberland

Die Aareschlucht ist ein 1.400 m langes, bis zu 200 m tiefes und an der engsten Stelle kaum mehr als einen Meter breites Naturwunder zwischen Innertkirchen und Meiringen im schweizerischen Haslital. Die ganze Schlucht kann dank Stegen und Tunnel zu Fuss in rund 45 Minuten mühe- und gefahrlos durchwandert werden. Dabei zeigt sich die Kraft des Wassers von seiner eindrücklichsten Seite.

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Triftbahn – Triftbrücke

Bergwanderung in den Urner Alpen von der Triftbahn zur Triftbrücke

Die Triftbrücke ist eine der längsten und höchsten Fussgängerhängeseilbrücken der Alpen. 100 Meter hoch und 170 Meter lang schwebt sie über der Triftschlucht und das Triftwasser im Süden des Gadmertals im Kanton Bern. Von der Brücke sind spektakuläre Ausblicke für Schwindelfreie auf den Triftgletscher garantiert!

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Gletscherpfad Steinalp

Rundwanderung am Sustenpass im Angesicht von Steingletscher und Steinlimigletscher

Auf dem Parkplatz Umpol vor dem Steingletscher – rechts auf dem Felskamm liegt die Tierberglihütte.

Steingletscher und Steinlimigletscher sind zwei Gletscher südlich des Sustenpasses in den Urner Alpen, im äussersten Osten des Berner Oberlandes. Beide Gletscher sind über Firnfelder am Nordhang des Gwächtenhorns (3.420 m) miteinander verbunden und entwässern in den Steinsee bzw. in das Steinwasser. Zuoberst auf dem Felskamm des Tierbergli, am Rand des Steingletschers, steht auf 2.795 m die Tierberglihütte des Schweizer Alpen-Clubs SAC.
An einem schönen Wochenende stehen wir am Ende der Tierberglistraße unterhalb der beiden Gletscher für einige schöne Wanderungen.

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John Muir Trail 2020 – CANCELLED – POSTPONED

Covid-19 zwingt zum Abbruch des John Muir Trail, bevor er beginnen kann

CANCELLED – Es kam wie es kommen musste – Covid-19, der Einreisestopp in die USA, die Flugabsage durch SWISS verhindern unseren John Muir Trail.

POSTPONED – So bleibt die Hoffnung – John Muir Trail, wir sehen uns 2021.

Einen kleinen Vorteil hat die ganze Sache: ich kann die Etappenplanung und die Permitbeantragung zeitlich günstiger überarbeiten.

Nun ja, dennoch: der Schmerz sitzt tief.

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John Muir Trail – Linkliste

John Muir Trail: Links zu wichtigen und hilfreichen Webseiten

Bei der Vorbereitung und Planung unseres John-Muir-Trail-Trip-2020 habe ich viele Informationsquellen benützt, neben einigen wenigen Büchern vor allem das Internet. Hier im Web findet man unzählige Seiten mit Reiseberichten, Tipps zur Planung und Vorbereitung, Ausrüstungslisten und vor allem Hinweisen zur Permit-Antragstellung. In dieser Linkliste habe ich die Webseiten zusammengestellt, die bei meiner Vorbereitung besonders hilfreich oder wichtig waren.

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Murnauer-Moos-Rundweg

Rundwanderung durch das größte Alpenrandmoor Mitteleuropas Murnauer Moos

Auf ca. 4.200 Hektar fügen sich Moore, Feuchtwiesen und besondere Waldgesellschaften zu einem einzigartigen Mosaik zusammen. Das Murnauer Moos liegt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen am Nordrand der bayerischen Alpen, südlich von Murnau und Staffelsee. Das Moos ist hinsichtlich seiner Größe und Geschlossenheit, seiner Landschaftsformen sowie seiner Flora und Fauna einmalig in Mitteleuropa. Viele vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten finden im größten Alpenrandmoor Mitteleuropas ein Refugium. Unsere Wanderung über den Moos-Rundweg im Blauen Land führt auf gut 12 Kilometern durch das Murnauer Moos und eignet sich für jede Jahreszeit.

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Höwenegg – Donauversinkung

Rundwanderung zum nördlichsten Hegauvulkan Höwenegg und zur Donauversinkung

Auf dieser Tour sind es nicht die großen Aussichtspunkte, die uns locken, sondern die verborgenen Wunder am Boden. Im nördlichen Hegau, an der Grenze zur Baar-Landschaft, schlummert ein Kleinod: der frühere Vulkan Höwenegg. Der einst stolze Bergrücken wurde zur Basaltgewinnung abgebaut, füllte sich mit Wasser und bietet heute einen ungewöhnlichen Kratersee. Unsere Wanderung umrundet diesen türkis funkelnden See, führt durch Naturschutzgebiete und entlang der Bahnlinie Hattingen-Immendingen bis an die Donau. Hier kommen wir zur nächsten geologischen Besonderheit: zwischen Immendingen und Möhringen versinkt die Donau an 155 Tagen im Jahr vollständig. Wir können an diesen Tagen sogar einen Abschnitt im trockenen Bachbett wandern.

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