Pico do Arieiro – Pico Ruivo

Die Königstour durch Madeiras Zentralkette vom Pico do Ariero (1.818 m) zum Pico Ruivo (1.862 m)

Madeira: Pico Arieri - Pico Ruivo

Der Pico do Arieiro, mit 1.816 Metern Madeiras dritthöchster Gipfel, ist durch eine Straße leicht zu erreichen und daher eines der meistbesuchten Ausflugsziele. Nicht einmal drei Kilometer Luftlinie trennen ihn vom höchsten Gipfel der Insel, dem 1.862 Meter hohen Pico Ruivo. Ein verwegen angelegter Wanderweg verbindet die beiden Berge miteinander und umrundet dabei den Pico das Torres, mit 1.853 Metern die Nummer zwei. Die von extremen Steilhängen und bizarren Felsformationen geprägte Gegend ist die schönste Gebirgsregion der Insel, nirgendwo sonst wird der vulkanische Ursprung so deutlich wie hier. Die Szenerie überfüttert einen geradezu mit optischen Eindrücken, vom ersten bis zum letzten Meter bieten sich immer wieder gigantische Aussichten auf diese atemberaubende Bergwelt!

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Levada do Moinho

Entlang der alten Levada do Moinho (Mühlenlevada) bis zur Quelle

Ab vom Schuss im äußersten Nordwesten Madeiras verspricht die Levada do Moinho eine beschauliche Wanderung. Der Levada fehlen die ganz großen, dramatischen Eindrücke, die Atmosphäre ist insgesamt ruhiger. Doch ist diese Levada ein schönes Abwechslungsprogramm für einen Regentag, weil sie nicht durch atemberaubende Steilhänge und üppigen Lorbeerwald verläuft, sondern in den flacheren, von einer ganz anderen Vegetation geprägten Höhenzonen.

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Levada do Caldeirão Verde

Von Queimadas durch den Lorbeerwald in den grünen Felskessel Caldeirão Verde

Diese Tour ist einer der absoluten Klassiker Madeiras, hier wird die ganz große Oper gespielt – und so sind wir hier auch nicht allein unterwegs. Die Ouvertüre der ersten Kilometer ist noch etwas fad – ein Levadaweg, ganz nett, aber nichts Besonderes. Doch nach und nach kommen ein paar Extras hinzu, ein Wasserfall hier, ein Tunnel da, und immer weiter bauen sich die Eindrücke wie nach einer Dramaturgie zu wirklich überwältigender Größe auf. Das Wasser schuf hier imposante Schluchten mit dschungelartiger immergrüner Vegetation. Die Levada do Caldeirão Verde ist größtenteils in die senkrechte Felswand geschlagen. Am Endpunkt unserer Wanderung stürzt ein hoher Wasserfall in eine kleine smaragdgrüne Gumpe.

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Pico Ruivo (1.862 m)

Von der Achada do Teixeira (1.592 m) auf den Pico Ruivo (1.862 m) und weiter auf dem Kammweg

Angesichts der schroffen Gebirgskette im Zentrum Madeiras könnte man eine schwierige Gipfeltour erwarten, um den höchsten Gipfel der Insel zu besteigen. Dieser ist immerhin 1.862 m hoch. Doch diese Besteigung des Pico Ruivo ist einfach zu absolvieren, denn die gesamte Wegstrecke bis zum Gipfel präsentiert sich als breiter, gepflasterter Weg. Selbst die Steilanstiege wurden mit Treppen entschärft. Die Waldbrände von 2010 haben die alpine Szenerie teilweise in eine gespenstische Landschaft verwandelt, die allmählich von der Vegetation zurückgeholt wird. Vom Gipfel genießen wir dann einen herrlichen Rundblick über die höchsten Gipfel Madeiras, die aus dem Wolkenmeer hervorragen.

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Levada do Furado

Madeira: Von Ribeiro Frio entlang der Levada do Furado

Ribeiro Frio (port. Kalter Fluss), auf 860 m Seehöhe gelegen, gehört zu den schönsten Ecken Madeiras und besticht durch den herrlichen Lorbeerwald, der sich an den Hängen links und rechts der Talung großflächig ausbreitet. Viel Feuchtigkeit und häufiger Nebel führen dazu, dass sich dieser Waldtyp hier prächtig entwickeln kann. Das reichlich vorhandene Wasser, das in den Taleinschnitten abfließt, wird hier für eine Forellenzuchtstation genutzt. Diese und der nahe gelegene Aussichtspunkt Balcões, erreichbar durch einen kurzen und einfachen Weg, machen Ribeiro Frio zum viel besuchten Ausflugsziel für alle Madeira-Urlauber. Aber nur wenige machen sich auf die doch recht lange Wanderung entlang der Levada do Furado, hier sind wir fast alleine.

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Pico Ruivo do Paúl da Serra

Madeira: Auf den Pico Ruivo do Paúl da Serra

Der Pico Ruivo do Paúl da Serra (port. Rote Moorspitze) ist mit einer Höhe von 1.640 Metern die höchste Erhebung der Hochebene Paúl da Serra. Diesen Superlativ traut man ihm jedoch nicht so wirklich zu, weil er die Ebene nur um bescheidene 200 Meter überragt. Der gegenüber dem Hochplateau nicht sehr ausgeprägte Berg fällt gegenüber diesem mit Hängen ab, die mit Adlerfarn und Stechginster bewachsen sind, nach Norden dagegen mit einer Steilkante. Der leicht erreichbare Gipfel, der einen Vermessungspunkt trägt, verspricht eine lohnende Aussicht auf die Serra, das madeirische Zentralmassiv und das Tal von São Vicente.

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Ponta de São Lourenço mit Pico do Furado

Spektakuläre Felsenküste an der Ostspitze von Madeira

Die schmale Halbinsel Ponta de Säo Lourenço bildet den östlichen Abschluss Madeiras und ist mit ihrer kargen Vegetation und den bizarren Felsformationen eine der außergewöhnlichsten und interessantesten Gegenden der Insel. Vom Endpunkt der Straße, die von Caniçal hierher führt, können wir einige Kilometer bis zum Gipfel Pico do Furado wandern, der vom Parkplatz aus schon zu sehen ist. Der Weg ist allerdings weiter, als es scheint, auch kommen durch das stetige Auf und Ab doch deutlich mehr Höhenmeter zusammen, als man erwarten sollte.

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Levada da Central da Ribeira da Janela

Madeira: Von Lamaceiros in die Schlucht der Ribeira da Janela

Die Levada da Central da Ribeira da Janela führt in einer Höhe von rund 400 Metern weit in das Tal von Madeiras größtem Fluss hinein, der Ribeira da Janela. Sie ist eine großartige Levadatour. Gleich am Anfang der Tour kann man prima Eukalyptussamen suchen und finden. Die Samen mit 3 und 6 Öffnungen sind etwas Besonderes: sie bringen Glück. Zu Beginn ist der Weg noch etwas durchschnittlich, erst im hinteren Abschnitt wird es richtig spannend. Immer wieder gibt es jetzt atemberaubende Ausblicke auf die umgebende Landschaft und in Seitenschluchten mit tropisch anmutender Vegetation, dazu schöne Details wie farnüberwucherte Sickerwände. Teilweise verläuft der zunehmend schmaler werdende Weg in der senkrechten Feldwand.

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Fanal

Madeira: Fanal – Im Bannkreis uralter Lorbeerbäume

Am Nordrand der Hochebene Paúl da Serra (port. Moor im Gebirge) verbirgt sich in einer Höhe von rund 1.200 Metern eine fast mystische und unerwartet sanfte Landschaft, die Ziel unserer Wanderung ist. Rund um das Forsthaus von Fanal breitet sich ein Weidegebiet aus, das von riesigen, uralten Stinklorbeerbäumen durchsetzt ist. Das üppige Grün der Wiesen und die mit Flechten und Farnen bewachsenen Bäume sind ein Indiz dafür, dass hier öfters der Passatnebel Feuchtigkeit heranbringt. Wenn die Sicht frei ist und die Rundblicke über die eigenwillige Landschaft der Hochebene schweifen können, lädt Fanal zu einer gemütlichen, ja fast lyrischen Rundwanderung ein. Ziel unserer Wanderung sind zwei spektakuläre Aussichtspunkte am Rand der Hochebene mit Blick in das über 1.000 m tiefer gelegenen Tal der Riebira do Seixal und hin zur Nordküste.

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Rabaçal: Risco-Wasserfall und 25-Fontes

Madeira: Levada-Wanderung durch den Reitertunnel nach Rabaçal und zum Risco-Wasserfall und zu den 25 Fontes

Unsere erste Levada-Wanderung auf Madeira gilt als eine der schönsten Touren überhaupt. Sie beinhaltet gleich drei Highlights der Insel. Der Reitertunnel bei Rabaçal ist mit 800 m Länge nicht der längste Tunnel Madeiras, stellt aber das größte dieser Tunnelbauwerke dar. Die Cascada del Risco stürzt vom Lagoa do Vento aus mehr als 100 m Höhe als schmales weißes Band den senkrechten Felshang Wand hinab. Und schließlich die Vinte e Cinto Fontes, die 25 Quellen: in einem halbrunden Felskessel sickern zahlreiche kleine Rinnsale herunter. Hinzu kommt die Levada das 25 Fontes, ein schmaler, romantischer, gut gesicherter Kanalweg durch Erikasträucher und Lorbeerwald.

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Annapurna-Runde – Teil 6

Bilder aus Bhaktapur

Bhaktapur, nur 16 Kilometer von Kathmandu entfernt, eignet sich bestens, um in Nepal anzukommen und sich zu akklimatisieren. Die „Stadt der Frommen“ ist neben Kathmandu und Lalitpur mit über 81.000 Einwohnern die dritte und kleinste der Königsstädte des Kathmandutals in Nepal. Die Stadt erweckt den Eindruck in einem bewohnten Museum zu spazieren. Die Altstadt, mittlerweile Fußgängerzone, besteht aus engen, verwinkelten Gassen mit kleinen Geschäften, dazwischen Blumengirlanden und mit roter Farbe verzierte Götterstatuen. Immer wieder eröffnen sich dazwischen prachtvolle Plätze mit Palästen und Tempelanlagen. Erlesene, detailgetreue Holzschnitzereien in den Tempeln und an vielen traditionellen Wohnhäusern, Handwerksbetrieben und Geschäften, führen uns in eine andere Zeit. Am Töpferplatz werden von Hand gefertigte Töpferwaren zum Trocknen ausgelegt.

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Annapurna-Runde – Teil 5

Annapurna Runde: Von Muktinath nach Nayapul und weiter nach Kahtmandu

Der vierte Abschnitt unserer Annapurna-Runde besteht sozusagen aus vier Teilen: Zunächst fahren wir mit dem Bus die holprige Jeep-Route von Muktinath über Jomsom nach Tatopani – für die 70 km benötigt der Bus gut 6 Stunden! Dann folgt eine 4-tägige Trekking-Tour nach Ghoropani mit Aufstieg zum Poon Hill und dann weiter über Ghandruk nach Nayapul, dem Ende der Annapurna-Runde. Noch am vierten Tag folgt eine eher kürzere Busfahrt nach Pokhara. Nach einer Hotelübernachtung geht es dann mit dem Flugzeug zurück nach Kathmandu. Hier unternehmen wir anschließend eine kurze Besichtigungstour und am Abend ein großes Abschiedsessen. Der letzte Tag bringt uns dann nach Hause – ein einmalig schönes Erlebnis geht zu Ende, das noch lange nachwirken wird.

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Annapurna-Runde – Teil 4

Annapurna Runde: Von Yak Kharka über den Thorong La (5.416 m) nach Muktinath

Menschenleere, absolute Stille, steinige und schneebedeckte Wege, atemberaubende Aussicht – das verspricht die Etappe über den 5.416 m hohen Thorong La. Nun, menschenleer war es nicht. Aber atemberaubend.
Der Thorong La stellt die relativ leichteste Verbindung zwischen den beiden Haupttälern des Annapurnagebietes dar, aber unterschätzt werden darf er nicht. Jedes Jahr sterben an diesem Pass sowohl Trekker als auch nepalesische Träger, hauptsächlich an der akuten Höhenkrankheit, die fast ausschließlich aus schlechter Akklimatisierung resultiert. Je nach vorangegangener Witterungslage kann der Pass nahezu schneefrei und einfach zu überqueren sein. Zu allen Zeiten muss man sich jedoch verstärkt auf Widrigkeiten wie Nebel, tiefem Schnee und großer Kälte einstellen.
Wir sind optimistisch und gespannt auf die Königsetappe unserer Annapurna-Trekking-Tour.

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