Großer-Aletschgletscher-Rundtour

Rundtour mit den Enkeln auf dem größten Gletscher der Alpen, auf dem Großen Aletschgletscher.

Manchmal muss man verrückte Sachen tun – eine Rundtour auf dem Großen Aletschgletscher. Gigantisch – so präsentiert sich uns der Große Aletschgletscher. Wir können den faszinierenden, 20 Kilometer langen und aus 10 Milliarden Tonnen Eis bestehenden weissen Riesen aber nicht nur aus der Ferne betrachten. Im Rahmen einer geführten Gletschertour können wir den grössten Gletscher der Alpen hautnah erleben. Gut gesichert, mit einem erfahrenen Bergführer erkunden wir den Großen Aletschgletscher. Ein unvergessliches, glücklich machendes Erlebnis.

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Kungsleden: Vakkotavare – Singi – Kebnekaise – Nikkaluokta

Kurztrekkingtour auf dem nördlichen Kungsleden von Vakkotavare über Singi zur Kebnekaise Fjällstation und weiter nach Nikkaluokta.

Nach der ausgesprochen schönen Nordkalottleden-Trekkingtour im August 2011 entlang der norwegisch-schwedischen Grenze von Katterat nach Vaisaluokta/Ritsem haben wir noch ein paar Tage übrig. So beschließen wir, auf dem Kungsleden zu wandern, von Vakkotavare nach Singi und zur Kebnekaise Fjällstation. Beenden wollen wir dann die eher einfache Trekkingtour in Nikkaluokta. Von dort soll uns der Bus nach Narvik und zum Zug bringen. Leider ist das Wetter auf den ersten Etappen nicht wirklich gut, so wird es eine reine Hüttentour. Erst auf den letzten beiden Abschnitten von Singi nach Nikkaluokta haben wir schönen Sonnenschein.

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Nordkalottleden: Katterat (N) – Røysvatn – Ritsem (S)

Eine 15tägige Zelt- und Hüttentrekkingtour auf dem Nordkalottleden entlang der schwedisch-norwegischen Grenze von Katterat (N) über Røysvatn (N) nach Vaisaluokta/Ritsem (S).

Die für uns wohl schönste, eindruckvollste, spannendste Lappland-Trekkingtour haben wir im August 2011 unternommen. 15 Tage mit Zelt und Rucksack auf dem Nordkalottleden entlang der norwegisch-schwedischen Grenze. 15 Tage ohne die Möglichkeit für Proviantnachkauf. 15 Tage Zelt- und Hüttentour in absoluter Einsamkeit in einer fantastischen Landschaft. 15 Tage und rund 200 km von der norwegischen Bahnstation Katterat an der Erzbahn Kiruna-Narvik bis zur schwedischen Fjällstation Ritsem am Akkajaure.
Und weil es so schön war haben wir gleich noch den Kungsleden von Vakkotavare nach Nikkaluokta drangehängt – hier ist der Bericht dazu.

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Rundtour Tengen – Worberg – Mühlbachschlucht

Aussichtsreiche Rundtour bei Tengen: über den Worberg in die Mühlbachschlucht mit den Tengener Wasserfällen.

Unterhalb der Stadtmauern von Tengen ergießt sich der Mühlbach in mehreren Fallstufen durch die gleichnamige enge Schlucht. Ein unbeschreiblich schönes Naturschauspiel bieten die kleinen und großen Wasserfälle, die höchste Fallstrecke beträgt 13 m. Mit einem Weg über Stiegen und Brücken ist die Mühlbachschlucht erschlossen. Unten in der Schlucht steht eine Mühlenruine mit laufendem Mühlenrad. An einem gewittrigen Juni-Nachmittag sind wir hier unterwegs, auf einer aussichtsreichen Rundtour über den Worberg und durch die Schlucht.

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Reiat – Jakobsfelsen

Durch Feld und Wald über die Höhen des Reiat, im nördlichsten Zipfel der Schweiz, zum Jakobsfelsen.

Der Reiat ist eine teilweise hügelige Region im Osten des Kantons Schaffhausen in der Schweiz. Diese schöne Wanderung lässt uns die weitgedehnten Höhen erleben und quert auf alten Pfaden die trennenden Täler. Ziel ist der Jakobsfelsen: ein freistehender Felsturm, mehrere Stockwerke hoch. Über eine steile Eisentreppe können wir den Felsen besteigen. Auf der wenige Quadratmeter grossen Gipfelplattform schützt rundum ein Geländer vor dem Herunterstürzen.

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Vindelfjällen – Lilla Kungsleden

Eine Trekkingtour von 1998 im Vindelfjällen: von Adolfström über Ammarnäs nach Hemavan.

Im Sommer 1998 hatten wir nur wenig gemeinsame Ferien, dennoch lockte Lappland ungemein und wir wollten dort unbedingt eine Trekkingtour unternehmen. So kamen wir auf das Vindelfjällen, durch das der nördliche Kungsleden als Lilla Kungsleden verläuft und bei Hemavan endet. Als Startort wählten wir Adolfström. Auf dem ersten, gut 50 km langen Abschnitt nach Ammarnäs gibt es nur eine Hütte und kein Proviantmöglichkeit, dafür ist er sehr einsam. Der zweite knapp 80 km lange Abschnitt von Ammarnäs bis Hemavan ist mit 5 STF-Hütten sehr gut ausgebaut. Zwei Wochen waren wir hier Anfang August unterwegs. Trotz der kurzen Dauer und dem eher mäßigen Wetter war es eine tolle Trekkingtour.
Hier und heute veröffentlichen wir den leicht modifizierten Beitrag von damals erneut – just for fun 😊.

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Luleå – Hertsöstigen

Schöne Wanderung bei Luleå auf dem Hertsöstigen vom Ormberget-Outdoor-Center zum See Hertsöträsket.

Der Hertsöstigen ist ein ausgeschilderter Wanderweg von 17 Kilometern Länge. Er schlängelt sich von West nach Ost durch das gesamte Naturschutzgebiet Ormberget-Hertsölandet im Osten von Luleå. Entlang des Weges gibt es Informationstafeln über Natur und Sozialgeschichte. Plankenwege durchqueren die Feuchtgebiete, bei nassem Wetter benötigt man gute Schuhe, z.B. Gummistiefel. Ziel des Wanderweges ist der kleine See Hertsöträsket.

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Padjelantaleden: Ritsem – Staloluokta

Eine Woche Trekking auf dem Padjelantaleden von Ritsem nach Staloluokta.

Der Padjelantaleden ist ein gut ausgebauter, abwechslungsreicher Fernwanderweg westlich des Sareks in Schwedisch Lappland. Er führt auf rund 140 Kilometern in 10 Tagen von Ritsem über Staloluokta nach Kvikkjokk durch die Bergwelt des Padjelanta Nationalparks und die Birkenwälder des Tarradalen, Teil des UNESCO-Welterbes Laponia. Der Padjelanta-Nationalpark ist der größte der schwedischen Nationalparks und zählt zu den schönsten Ecken im Fjäll.
Höhepunkt des Padjelantaleden ist für uns Staloluokta am großen See Virihaure. Hier befinden sich die samische Sommersiedlung Stáloluokta, eine große Hütte und ein wunderschöner Zeltplatz direkt am Seeufer.

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Heiden-Grub-Wartensee

Von Heiden (AR) zur Hängebrücke Grub (AR) – Grub (SG) und zum Fünfländerblick (SG) und weiter nach Wartensee (SG).

Seit April 2019 sind die beiden Gemeinden Grub Appenzell (AR) und Grub St. Gallen (SG) durch eine attraktive, 180 Meter lange Hängebrücke miteinander verbunden und ermöglichen so einen einfachen Wanderweg über die Kantonsgrenze hinweg. Die Fusshängerhängebrücke Grub-Grub gehört zu den soliden, bodenständigen Hängebrücken. Zwei mal auf jeder Seite jeweils links und rechts abgespannt, schaukelt die Brücke trotzdem noch genügend, um ein Hängebrückenfeling zu spüren. Unsere Wanderung startet in Heiden und führt über die Hängebrücke hinüber zum Aussichtspunkt Fünfländerblick und weiter hinab nach Wartensee.

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Heidenhöhlen bei Stockach-Zizenhausen

Kleine Enkel-Opa-Oma-Rundwanderung zu den Heidenhöhlen bei Stockach-Zizenhausen.

Heidenhöhlen oder Heidenlöcher – mit diesen geheimnisvollen Begriffen werden mehrere ins Molassegestein oberhalb von Zizenhausen eingegrabene Höhlen, Gänge und Nischen bezeichnet. Sie liegen in einer mehr als 50 Meter hohen und zerklüfteten Felswand in zwei Reihen übereinander. In einer reizvollen Rundwanderung können wir die Höhlen besichtigen. Dabei entdecken wir zwei durch einen 17 Meter langen Gang verbundene große Räume sowie mehrere einzelne Höhlen, die wohl einst als Küche und Töpferei gedient haben.
Achtung: Von Mitte Oktober bis Mitte April sind die Höhlen aufgrund des Winterschlafs der Fledermäuse nicht zugänglich. Der Wanderweg selbst ist jedoch ganzjährig geöffnet.

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Argenrundtour

Brücken-Rundtour rund um den Argenzusammenfluß von Oberer Argen und Unterer Argen.

Die Argen mündet im baden-württembergischen Bodenseekreis zwischen den Gemeinden Kressbronn und Langenargen von Nordosten in den Bodensee. Sie entsteht aus den in Bayern entspringenden Quellflüssen Obere Argen (von links, 50 km lang) und Untere Argen (von rechts, 69 km lang). Die Untere Argen ist der deutlich wasserreichere der beiden Quellflüsse und damit der Hauptoberlauf der Argen. Ab dem Zusammenfluss bei Neuravensburg im Landkreis Ravensburg gerechnet, hat die Argen selbst noch eine Länge von 23,4 Kilometern.
Hier haben wir am Pfingstsonntag bei schönem Wetter eine tolle Rundwanderung gemacht, die uns über vier Argenbrücken und zum Zusammenfluß von oberer und unterer Argen führte.

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Nordkalottleden-Kungsleden: Kattertat (N) – Vakkotavare (S)

Nordkalottleden-Kungsleden: von Katterat (N) nach Vakkotavare/Ritsem (S).

Nordkalottleden-Kungsleden

Nordkalottleden – 1993 wurde dieser 800 Kilometer lange Fernwanderweg eingeweiht, der die drei skandinavischen Länder Norwegen (380 km), Finnland (70 km) und Schweden (350 km) verbindet. Der Weg beginnt im Norden in Kautokeino (Norwegen), führt über den Treriksröset, das Dreiländereck Finnland-Norwegen-Schweden, und endet im Süden in Sulitjelma (Norwegen) beziehungsweise Kvikkjokk (Schweden). Immer wieder übertritt man dabei die Landesgrenzen. Bei der Planung wurden bestehende Wege zum Teil einbezogen: Teile des nördlichen Kungsleden und des Padjelantaleden, der norwegischen Nordlandsruta sowie des alten Grenzpfads von Troms.

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Kungsleden – Padjelantaleden

Unsere erste Trekkingtour auf dem Kungs- und Padjelantaleden im Juli-August 1993.

Nach einigen mehrwöchigen Radtouren mit Zelt entlang von Flüssen war es 1993 soweit: mit unseren Töchtern (damals 14 und 8 Jahre alt) wagten wir unsere erste Trekkingtour ganz hoch oben in Lappland. 23 Tage und 266 km wollten wir unterwegs sein auf dem nördlichen Kunsleden von Abisko nach Vakkotavare/Ritsem und anschließend auf dem Padjelantaleden von Ritsem nach Kvikkjokk. Obwohl unsere Ausrüstung – für heutige Verhältnisse – alles andere als optimal war, sollte es eine reine Zelttour werden.
Diese Tour hat unser Leben nachhaltig verändert, der Lapplandvirus hatte uns infiziert, noch viele viele weitere Touren in Skandinavien folgten. Und nach 26 Jahren haben wir 2019 den nördlichen Teil, den Kungsleden, mit unserer großen Tochter und vier Enkelkindern wiederholt. Deshalb folgt hier der (fast) unveränderte Bericht.

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Mecklenburgische Seenplatte

Mehrwöchige Tour mit Kanu und Zelt auf der Mecklenburgischen Seenplatte im Sommer 1996.

Nach 3 Jahren Trekking anfangs der 1990er-Jahre mit Zelt und Rucksack im schwedisch-norwegischen Lappland wollten wir etwas Neues erleben, aber wieder in der Natur mit Zelt. Die Frage war: was passt zum Trekking auf Land? Die Antwort war einfach: Trekking auf dem Wasser. Also haben wir uns einen Ally-Kanadier ALLY EXPEDITION 18 zugelegt und nach ein paar eher kürzeren Probetouren auf dem Bodensee es dann gewagt: im August 1996 waren wir mehrere Wochen auf der Mecklenburgischen Seenplatte unterwegs.
Nach 25 Jahren folgt hier nun – auch aus nostalgischen Gründen ? – der fast unveränderte Bericht dieser Kanu-Zelt-Tour.

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Ganggelisteg über die Thur

Spaziergang zum Ganggelisteg, einer historischen Superhängebrücke über die Thur bei Weinfelden (TG).

Er ist die Golden-Gate-Bridge von Bussnang: der Ganggelisteg über die Thur. Wenn es um Hängebrücken geht, ist diese Flusshängebrücke eine der schönsten historischen Brücken in der Schweiz. 1882 für rund 12.000 Franken erbaut und von Beginn an bekannt für seine Schaukelfähigkeit, bietet der 1,2 Meter breite Steg über die Thur seither eine schnelle Verbindung zwischen Bussnang und Weinfelden. Und so bietet uns diese Brücke an einem Sonnen-Sonntag die Möglichkeit für einen Frühlings-Spaziergang entlang der Thur.

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Hegauer Kegelspiel – Alter Postweg

„Wo schon Napoleon stand“ – Rundwanderung auf dem historischen Alten Postweg bei Watterdingen im Hegau.

An der Alte-Postweg-Hütte oberhalb von Watterdingen beginnt unsere knapp 10 km lange Wanderung. Auf dem historischen Alten Postweg wandern wir vom Hohen Rain bis zum Napoleonseck auf aussichtsreichen Höhen. Dabei genießen wir den Blick über das Hegauer Kegelspiel mit seinen atemberaubenden Vulkanbergen hinweg bis hin zur Alpenkette. Der Alte Postweg wurde bereits im 16. Jahrhundert von Boten genutzt, um Nachrichten von Engen bis ins Elsass zu übermitteln. Ab 1700 verlor der Weg an Bedeutung, da die sogenannte Dauphin-Straße von Engen nach Donaueschingen errichtet wurde. Heute ist er ein toller Wanderweg, den wir bei schönstem Osterwetter genießen.

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