Friedrichshafener Weg

verwall_144Heute ist es wieder ein schöner Tag – und nach der gestrigen Marathonetappe auch ein bequemer Tag.

Der Friedrichshafener Weg führt erst relativ eben und sehr bequem oberhalb des Ochsentals zur Rosanna. Nach Querung des Baches geht es dann steil hinauf zum Muttenjoch (2620 m). Und ebenso steil geht es durch ein Steinkar abwärts. Das Schlußstück ist dann wieder ein Panoramaweg mit Blick in die Silvretta.

Tour-Datum 3. Oktober 2015
Ausgangspunkt Neue Heilbronner Hütte (2308 m)
Endpunkt Friedrichshafener Hütte (2138 m)
Schwierigkeit einfacher Bergweg
Zeitbedarf 3,5 bis 4 Stunden
Distanz 7 km
Aufstieg 450 m
Abstieg 650 m
Verpflegung unterwegs keine
Bemerkungen Trittsicherheit
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Wormser-Höhenweg

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friedrichshafenerweg

Nach einer ruhigen und erholsamen Nacht und nach einem guten Kaffee freuen wir uns auf einen erneut wunderbaren Tag. Zunächst geht es ein paar Kehren hoch und dann gemütlich hoch über dem Ochsental. Schnell sind wir weg vom Lärm der Hütte, nur noch das Plätschern der Rosanna ist zu hören, kein Baulärm von Skipisten stört. Das Panorama rings um das Ochsental mit den leicht verschneiten Berggipfeln ist einfach toll. Und so machen wir eine erste lange Rast kurz vor der Rosanna (2357 m) und genießen einfach nur.

Wir queren ohne Probleme die Rosanna – jetzt kurz vor dem Winter ist der Wasserstand sehr niedrig, im Frühjahr könnte es ohne Brück ein wenig schwieriger sein. Und dann geht es steil bergauf. Von oben pfeifft ein eisiger Wind entgegen, es wird ein Ankämpfen gegen Wind und Höhe. Aber dann stehen wir doch auf dem Muttenjoch (2620 m).

Der Abstieg vom Muttenjoch gestaltet sich zunächst ein wenig mühsam: steil geht es durch ein schmales Kar, der Weg ist zwar gut markiert und auch gefahrlos, aber es müssen immer wieder gr0ße Steinfelder durchquert werden. Unten gelangen wir auf einen Panoramaweg und bummeln gemütlich zur Friedrichshafener Hütte. Die Wolken und ein Regenbogen verkünden einen Wetterwechsel.

 

Tag 4: Abstieg in das Paznauntal nach Valzur

 

Dieter Moßbrucker

Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse.
Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.
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Über uns Dieter Moßbrucker

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