Konstanz-Turbenried-Litzelstetten

Rundwanderung in und um Konstanz: Lorettowald, Turbenried, Hohenegg, Litzelstetten.

Die letzte Wanderung im Jahr 2020 – erneut eine Wanderung direkt von der Haustür aus, erneut eine Wanderung in und um Konstanz. Heute streifen wir durch den Lorettowald, lernen das Turbenried kennen, steigen die Hangkante beim Hohenegg zum Otto-Moericke-Turm empor, wandern von Egg aus auf der langen Allee an der Mainau vorbei nach Litzelstetten und kommen schlussendlich nach einem langen Weg durch den Mainau-Wald wieder an der Haustür an. So kann glücklich das verflixte 2020 zu Ende gehen.

Tour-Datum 30. Dezember 2020
Region Baden-Württemberg, Bodensee, Konstanz
Ausgangspunkt Konstanz-Höhenweg
Anforderungen leichte Wanderung auf guten Wegen
im Bereich Hohenegg-Hangkante schmaler Pfad an der Hangrutsch-Kante
Distanz  14,3 km
Gehzeit 4 – 5 Stunden
Höhenunterschied 150 m auf- und abwärts
Einkehr
GPX-Datei
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Jede Konstanzerin und jeder Konstanzer kennt ihn, den schönen Lorettowald – auf dieses wunderbare Grün sind wir stolz. Der Lorettowald ist ein schöner Laubmischwald, der seit 1907 der Spitalstiftung gehört, die ihn hegt und pflegt. Der Wald ist kein klinischer Park, er ist kein geputzter Wald – hier darf auch schon mal ein Baum, der abgestorben ist, liegenbleiben und langsam vermodern. Dient er doch als Quelle vieler nützlicher Insekten und ist auch ein Dünger für den Waldboden. Hier wird bewusst auf den Willen der Natur geachtet. So lädt der Wald alle zur Naherholung ein.

Beim Turbenried handelt es sich um den Rest eines Hochmoores, dessen Torfschicht bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts abgebaut wurde. Der Name des Gebiets leitet sich vom alemannischen Turben = Torf ab. Das Ried beim Lorettowald wurde mit seiner rund 5,3 Hektar großen Fläche im Juni 1986 ein Naturdenkmal und somit unter Schutz gestellt. Es ist besonders bedeutsam durch seine Lage als zentrales Bindeglied zwischen Bodanrück und Lorettowald und durch sein Rückzugspotenzial für verschiedenste und auch sehr seltene Tier- und Pflanzenarten.

Der Otto-Moericke-Turm auf dem Hohenegg im Konstanzer Stadtteil Allmannsdorf ist ein ehemaliger Wasserturm. Er steht an der höchsten Stelle des Ortes auf der Allmannshöhe (458 m), rund 200 Meter vom Ufer des Bodensees entfernt. Das weiße, zylindrische Bauwerk diente von Anfang an auch als Jugendherberge. Es bildet eine markante Landmarke, die von weiten Teilen des Bodensees aus sichtbar ist. Der Turm ist nach dem ehemaligen Konstanzer Bürgermeister Otto Moericke benannt. Der 1929 erbaute, 40 Meter hohe Wasserturm wurde als Stahlbeton-Skelettbau an Stelle eines hölzernen Aussichtsturms errichtet. Über dem Erdgeschoss befinden sich sieben gleichartige Wohngeschosse, in denen die Jugendherbergsräume untergebracht sind. Jedes der Geschosse hat eine umlaufende Reihe schlichter Fenster. Darüber liegt der 300 m³ fassende Wasserbehälter. Dieser Bereich ist äußerlich daran zu erkennen, dass er nur wenige sehr kleine Fenster aufweist. Der Wasserturm verlor 1990 seine technische Funktion und dient seitdem nur noch als Jugendherberge.

Dieter Moßbrucker

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Über Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse. Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.

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