Über den Jura-Höhenweg

Zum Namen des Jura-Höhenwegs

Ursprünglich stammt das Wort Jura aus dem Keltischen. Die Kelten nannten das Gebirge Jor, die Römer Juris, was so viel wie Wald oder Waldland bedeutet. Dies geschah vielleicht in Anlehnung an die ausgedehnten Wälder an den Hängen des Juras.

Der Jura-Höhenweg beinhaltet in seinem Namen zwar den Begriff “Jura”, also den Namen des Kantons Jura der Schweiz. Der Weg führt aber trotzdem nicht durch den Kanton Jura. Sein Name stammt vom Gebirgszug, der das Schweizerische Mittelland gegen Norden respektive Westen begrenzt, und über dessen vordersten Kamm der Höhenweg verläuft.

Die Highlights des Jura-Höhenwegs

  • Den Gratweg des Lägern gehen.
  • Während des Abstiegs beim Schartenfels die Aussicht auf die schöne Altstadt von Baden geniessen.
  • Auf dem Gebenstorfer Horn über das Schweizer Wasserschloss Limmat, Reuss und Aare blicken.
  • Über unzählige Treppen auf die Roggenflue steigen und sich an der atemberaubenden Aussicht ins Mittelland erfreuen.
  • Vom Chasseral ins Drei-Seen-Land blicken.
  • Das imposante Felsenamphitheater Creux du Van wandern erleben.
  • Von der Dent du Vaulion die Aussicht auf den Lac de Joux geniessen.
  • Vom Mont Tendre auf den Genfersee und die Alpenkette mit dem Mont Blanc blicken.

An- und Abreise zu den Etappen, Übernachtung

Wenn man den ganzen Jura-Höhenweg am Stück gehen möchte, muss man sich Gedanken zu der Übernachtung machen. Wir wollten am Ende von möglichst vielen Etappen in unserem VW-Wohnmobil übernachten.

Das Ergebnis der Überlegungen sah dann so aus:

  • am Abend, am Ende einer Etappe Fahrt mit dem Wohnmobil zum Ende der nächsten Etappe und dort auf einem Stellplatz, Campingplatz oder einsamen Parkplatz im Wohnmobil übernachten
  • am Morgen nach dem Frühstück Fahrt mit Zug und/oder Bus zum Beginn der heutigen Etappe
  • geruhsames Wandern ohne Zeitstress zum Etappenende und zum Wohnmobil
  • Fahrt mit dem Wohnmobil zum Ende der nächsten Etappe …… usw.

Der öffentliche Verkehr in der Schweiz ist exzellent. Fast jede noch so kleine Ortschaft ist mit Bahn oder Bus erreichbar. Die Abfahrtszeiten der Züge und Busse sind aneinader angepasst, es gibt keine lange Wartezeiten. Und sie sind überaus pünktlich.

Dennoch: manche Strecken werden nur wenige Male am Tag oder nur am Wochenende bedient, die Geasmtfahrtzeiten sind manchmal arg lang. So mussten bzw. durften wir die Gastfreundschaft in einigen Gasthäusern und Hotels genießen.

Wegmarkierung

Die Markierung des Jura-Höhenwegs ist schweiztypisch vorbildlich und lückenlos. Regelmässig zeigen Wegweiser die Gehzeiten bis zu den wichtigsten Zielorten an. Dazwischen gibt es an jeder nötigen Stelle eine Markierung, damit man sich nicht verlaufen kann.

Sich zu verlaufen wäre wirklich ein Künststück.

Wanderführer

Für den Jura-Höhenweg gibt es einen Wanderführer, der recht informativ ist. Er enthält neben allgemeinen Informationen zu den Schweizer Wanderwegen je ein Kapitel für jede Etappe mit kleinem Kartenausschnitt und Höhenprofil. Ergänzt werden diese Kapitel durch Details zu den Ortschaften und Gebieten, die man durchwandert. Der Führer gibt somit einen Überblick im kleinen Format.

Dieter Moßbrucker
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Über Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse. Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.

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