Sestri Levante – Punta Manara – Monte Castello

Kontraste auf dem Weg von Sestri Levante zur Punta Manara und auf den Monte Castello

In Sestri Levante auf der Landzungen zwischen der Baia del Silenzio (Bucht der Stille) und der Baia delle Favole (Märchenbucht) beginnt unsere Wanderung. Von der entzückenden Altstadt, die leider im Touristenrummel zu versinken scheint, wandern wir hinauf in das Naturschutzgebiet des Monte Castello und zur Felsspitze Punta Marana. Dabei eröffnen sich uns traumhafte Ausblicke hinab auf Sestris Halbinsel und die malerische Häuserfront über der berühmten Bucht Baia del Silenzio.

Die Eckdaten der Wanderung

Tour-Datum21. April 2019
RegionLigurien, Riviera di Levante, Sestri Levante
AusgangspunktParkplatz beim Friedhof von Sestri Levante
EndpunktParkplatz beim Friedhof von Sestri Levante
Anforderungenmittelschwere Wanderung auf treppigem,lehmigen, sandigem, erdigem und felsigem Weg
Distanz7,5 km
Gehzeit3 – 4 Stunden
Höhenunterschied300 m
EinkehrSestri Levante
Bemerkungender Parkplatz beim Friedhof ist klein und kostenlos
GPX-Datei
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CT09 - Punta Marana

1 Datei(en) 62.64 KB

Die Beschreibung der Wanderung

Unsere Wanderung beginnt in der „Stadt der zwei Meere“, genauer in der Altstadtgasse Via XXV Aprile von Sestri Levante, einer langen schmalen Fußgängerzone, die sich parallel zum Meer erstreckt. Auf ihrer einen Seite liegt die Baia del Silenzio (Bucht der Stille), auf der anderen die Baia delle Favole (Bucht der Märchen). Um hierher zu gelangen, parkt man am besten ausserhalb, z.B. auf dem kostenlosen Parkplatz beim Friedhof. Von dort sind es nur wenige Schritte in die trublige Altstadt.
An der Abzweigung zur kleinen Gasse Vico del Bottone weist ein rotes Quadrat den Weg. Wir gehen diesen Weg entlang und dann den Treppenweg zwischen den Häusern des historischen Zentrums aufwärts. Nach einer Weile wird der Weg etwas gröber und aus der Pflasterung wird schließlich ein staubiger Wanderweg. Es folgt ein etwas anstrengender Anstieg über ein paar hohe Felsstufen.
Nach dem Anstieg lohnt der Blick über die Schulter zurück: unter uns bietet sich ein unglaublicher Blick auf die Halbinsel von Sestri Levante, eine Landzunge, die von den Häusern der Altstadt übersät ist, und auf die zwei Buchten. Es ist eine Explosion der Farben und der Stille und wir kommen nicht umhin, uns auf eine der vielen Holzbänke entlang des Weges zu setzen, um die Aussicht zu genießen.
Unser Wanderpfad führt jetzt im lichten Schatten der typischen Macchia hoch über dem Meer entlang. Wechselnd besteht der Untegrund aus Steinstufen, Fels und Sand. Der Weg ist mit den zwei roten Quadraten gut markiert und führt ohne nennenswerte Steigung am Hang durch das Naturschutzgebiet des Monte Castello. Hier und da steht ein Bänkchen und lädt zum Verweilen und Aussicht genießen ein.
Schließlich erreichen wir ein kleines Gebäude mit Grillplatz und Picknickbänken. Hinter dem Platz führt eine Steintreppe über steile 49 Stufen hinauf zu einer Turmruine. Weiter geht es über einen handtuchbreiten sandigen Grat zwischen Büschen hinaus zur freien, natürlichen Panorama-Felsenplattform Punta Manara, berauschende 190 m hoch über dem vom Meer umbrandeten Kap.
Fantastisch ist der Ausblick nach Sestri, weniger toll und dennoch interessant ist der Blick in die andere Richtung. Eine der größten Werften der Levante, die “Fincantieri” liegt in der Bucht von Riva Trigoso.
Der Weiterweg hinauf auf den Monte Castello (265 m) ist verwachsen und mühsam, auch die Ruine oben ist fast zugewachsen, Aussicht gibt es kaum. Ein schöner Wanderpfad führt uns wieder hinab, bald gehen wir durch lichten Kiefernwald, queren ein kleines Bächlein und wandern durch mannshohen Farn. So dauert es nicht mehr lange und wir erreichen wieder den Parkplatz beim Friedhof.

Die Bilder der Wanderung

Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse.
Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.
Dieter Moßbrucker

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Über Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse. Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.

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