Bernauer Hochtal Steig

Rundwanderung auf dem Premiumweg im schönsten Hochtal des Naturparks Südschwarzwald

Bernauer Hochtal Steig

Auf dem Bernauer Hochtal Steig zeigt sich der Naturpark Südschwarzwald von seiner schönsten Seite. Rund 15 km führt der Premiumweg durch märchenhafte Wälder und ausgedehnte Weidfelder, bietet wunderschöne Ausblicke auf die höchsten Schwarzwaldgipfel, auf die Alpen und über das Bernauer Hochtal. Unterwegs lässt sich auf Himmelsliegen traumhaft entspannen und in der urigen Krunkelbach-Hütte zur Halbzeit gemütlich einkehren.

Tour-Datum 1. Juni 2019
Region Baden-Württember, Südschwarzwald, Bernau
Ausgangspunkt Wanderparkplatz Ankenbühl zwischen den Bernauer Ortsteilen Kaiserhaus und Weierle
Endpunkt Wanderparkplatz Ankerbühl
Schwierigkeit leichte Wanderung auf gepflegten Wegen, die gute Kondition erfordert
Zeitbedarf 5 – 6 Stunden
Distanz 15 km
Höhenunterschied 670 m
Einkehr Berggasthaus Krunkelbach-Hütte (1.294 m)
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Hochtal-Steig-Bernau

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An Höhe gewinnen
Vom Wanderparkplatz Ankenbühl wandern wir zunächst ein Stück über Bergweiden talauswärts zum Holzmättle. Der Wanderweg wird zum Waldpfad und gewinnt über Stock und Stein an Höhe. Unterwegs passieren wir einige Felsköpfe, die Sicht öffnet sich aber erst vollends am höchsten Punkt des langgestreckten Hohfelsmassivs, dem Hohfelsen (1.075 m). Bänke und eine Himmelsliege verleiten uns zu einer ersten längeren Pause. Die ist nach dem anstrengenden Auftakt auch wohlverdient. Zumal die Aussicht über das Bernauer Hochtal zum Blössling und Farnberg bis in die schneebedeckten schweizer Alpen reicht.

Bergweiden und Blumenvielfalt
Noch ein kurzes Waldstück, dann öffnet sich die Landschaft. Blumenreiche Bergwiesen prägen nun den Charakter der Wanderung, der Weg wird bequemer, wir passieren weitere Himmelsliegen und die Neumannshütte am Riggenbacher Eck.

Auf zu den zwei „Spießhörnern“
Dann bleiben wir am Kleinen Spießhorn hängen. Der dortige, nach Süden ausgerichtete Aussichtspunkt ist ein wunderbarer Logenplatz über dem Bernauer Hochtal. Das Panorama bestimmen Herzogenhorn, Belchen und Blössling, nach dem Feldbergmassiv die höchsten Gipfel im Schwarzwald. Schaustück ist am dunstigen Horizont kaum sichtbare Alpenkette.
Vom Kleinen zum Großen Spießhorn ist es nur noch ein kurzer Waldspaziergang. Hier zeigt sich ein ganz anderes Bild. Statt Alpenpanorama über lieblichen Bergwiesen begeistert hier der Blick vom Aussichtspavillon am Gipfelfelsen hinab ins Menzenschwandertal. Talauswärts können wir die Kuppel des Doms von St. Blasien erkennen.

Halbzeit: Pause im Berggasthaus Krunkelbach-Hütte
Jetzt geht’s bergab durch lichten Nadelwald – wunderschön ist der Pfad mit seinen verschlungenen Wurzeln. Nun kommt auch ab und zu die höchste Erhebung des Schwarzwalds in Sicht: das bis zu 1.493 m hohe, lang gestreckte Feldbergmassiv. Über Bergweiden gelangen wir dann hinauf zur 1.294 m hohen Krunkelbach-Hütte, beliebtes Berggasthaus. Gemütliche Bänke vor der Hütte laden uns zu einer längeren Rast in der Sonne ein.

Zur Sonnenseite des Hochtals
Ein kurzer Aufstieg bringt uns zur Himmelsliege am Milchberg, wo sich ein weiter Blick über das gesamte Bernauer Hochtal präsentiert. Der Hochtal Steig führt dann als schmaler, teils steiler Pfad in Serpentinen durch Buchenmischwald, dann über Bergwiesen und Weiden zum Scheibenfelsen bergab.
Es ist ein wunderbarer Logenplatz der Natur: Der 1.052 Meter hohe Scheibenfelsen thront über dem Ortsteil Dorf. Wie in allen anderen Ortsteilen von Bernau wird hier an Fasnacht ein Schwarzwälder Lichtbrauch gepflegt, das „Scheibenschlagen“. Glühende Holzscheiben werden, in Bernau die ganze Fasnachtswoche außer Aschermittwoch, über einen Scheibenstuhl von den Berghängen ins Tal geschleudert.
Wir umrunden den Felshang, dann folgt die lange Wanderung auf dem Bernauer Panoramaweg zurück zum Ausgangspunkt.

Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse.
Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.
Dieter Moßbrucker

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Über Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse. Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.

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