Donautal – Knopfmacherfelsen-Runde

Abwechslungsreihe Rundtour über jäh abstürzende Aussichtsfelsen und entlang der Donauschleife

Nicht von ungefähr wird das Durchbruchstal der Oberen Donau auch der „Grand Canyon“ des Landes genannt. Vom 765 m hoch gelegenen Knopfmacherfelsen aus eröffnet sich ein weiter Tiefblick auf die engen Flussschleifen der Donau und die Bahnstrecke Tuttlingen – Sigmaringen. Unsere abwechslungsreiche Rundwanderung über hochaufragende Felsen und entlang der engen Donauschleife lassen die Vielfalt des oberen Donautals so richtig zur Geltung kommen.

Die Eckdaten der Knopfmacherfelsen-Runde

Tour-Datum 23. April 2020
Region Baden-Württemberg, Oberes Donautal
Ausgangspunkt Parkplatz beim Berghaus Knopfmacher
Anforderungen mittelschwere Wanderung
Distanz 11,5 km
Gehzeit 4 – 5 Stunden
Höhenunterschied 250 m auf- und abwärts
Einkehr Berghaus Knopfmacher, Jägerhaus
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Knopfmacherfelsen

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Die Sage vom Knopfmacherfelsen

Die Panoramabilder der Knopfmacherfelsen-Runde

Panorama: Blick vom Knopfmacherfelsen auf die Donauschleife

links: Blick Richtung Kloster Beuron – rechts: Blick zum Jägerhaus

Panorama: Blick vom Stiegelefels auf die Donauschleife

Blick Richtung Ziegelhütte

Panorama: Donaudurchbruch unterhalb Stiegelefels

Blick Richtung Stiegelefels

Die Videos der Knopfmacherfelsen-Runde

Video: Donauspiegelungen

Video: Stepping Stones beim Jägerhaus

Video: auch so kommt frau rüber …

Der Bericht und die Bilder von der Knopfmacherfelsen-Runde

Vom großen Parkplatz vor dem Berghaus Knopfmacher führt ein geländergesicherter Pfad leicht abwärts zum Knopfmacherfelsen mit einer herrlichen Aussichtskanzel und Infotafel zur Knopfmacher-Sage. Links in der Ferne sehen wir das Kloster Beuron, gegenüber winkt Schloss Bronnen und untem im Tal liegt direkt an der Donau das Jägerhaus.

Zurück beim Berghaus folgen wir bei einer Wanderweg-Infotafel der Beschilderung Richtung Stiegelesfels-Laibfels. Das Berghaus zur Linken gehen wir auf guten, breiten Wegen, geleitet vom Donauwellensymbol. Bald erreichen wir den nächsten Aussichtspunkt, den Stiegelesfelsen. Rechtshaltend weiter an der Hangkante entlang passieren wir nochmals eine Aussichtsstelle mit Bank und Blick ins Donautal hinab, und kurz darauf stoßen wir auf eine kleine Kapelle mit großer Sonnenuhr.

Über eine lichte Wiese, links über dem Tal ist die Ruine Kallenberg zu sehen, geht es wieder in den Wald und nun permanent bergab. Meist an der Hangkante entlang wandern wir bis zum Laibfelsen, ebenfalls ein fantastischer Aussichtspunkt.

Nun führt ein schmaler Pfad abwärts, zunächst durch den Wald, dann am Waldrand entlang und wieder in offenes Wiesengelände. Am Hertlekreuz, einem Steinkreuz am Wegesrand mit schöner Aussicht vorbei geht es weiter abwärts, bis wir linkshaltend, nach einer steileren Passage, die Talsohle mit der Donau erreichen.
Hier könnten wir die Donau auf dem Ziegelsteg überqueren und auf dem Donau-Radweg zum Gasthaus Ziegelhütte und weiter auf dem Radweg bis zum Jägerhaus wandern – die bequeme Alternative. Aber Achtung: beim Jägerhaus gibt es keine Brücke über die Donau, nur Stepping Stones.

Wir aber bleiben auf der linken Donauseite. Abseits der Radfahrer-Massen wandern wir immer direkt an der Donau entlang, phantastische Ausblicke auf die Donautal-Felsen begleiten uns dabei. Der Weg wird immer schmaler, das Donautal immer enger, bis wir vor dem Bettelmann-Felsen stehen, wor der Uferweg scheinbar aufhört.

Hier zweigt links in den Wald ein schmaler, steiler, kaum sichtbarer Pfad ab, der uns auf den Felsen führt. Nach dem Felsen geht es weniger steil wieder hinab ins Tal und bald erreichen wir auf einem Wiesenweg das Jägerhaus. Dieses liegt aber auf der anderen Donauseite, und eine Brücke gibt es hier nicht mehr. Über Stepping Stones kann man hinüber, was wir auch ausgiebig mit viel Spass tun. Bei Hochwasser wäre das nicht zu empfehlen.

Nach einer längeren Pause geht es von der Donau weg zunächst über einen Wiesenhügel. Beim Zeltplatzgebäude des Stadtjugendrings Stuttgart stoßen wir auf einen Fahrweg und folgen ihm in einigen Serpentinen aufwärts bis das Berghaus Knopfmacher vor uns auftaucht.

Dieter Moßbrucker

Über Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse. Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.

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