Große Geierlayschleife bei Mörsdorf/Hunsrück

Auf der schönsten Hängeseilbrücke Deutschlands im Hunsrück – mit Rundwanderung auf Teilen des Saar-Hunsrück-Steiges.

Im Oktober 2015 wurde mitten im Hunsrück zwischen den Gemeinden Mörsdorf (Rhein-Hunsrück-Kreis) und Sosberg (Landkreis Cochem-Zell) die schönste (und bis Mai 2017 längste) Hängeseilbrücke Deutschlands eröffnet, die Geierlay-Hängeseilbrücke. Hier sind wir an einem Werktag bei schönstem Wetter unterwegs. Das Brückenabenteuer in luftiger Höhe verbinden wir mit einer Wanderung auf Teilen des Saar-Hunsrück-Steiges sowie auf Teilen der Traumschleife Masdascher Burgherrenweg. So entsteht unsere Rundwanderung auf der Großen Geierlayschleife.

Tour-Datum 25. Februar 2021
Region Deutschland, Rheinland-Pfalz, Hunsrück
Ausgangspunkt Mörsdorf (Rhein-Hunsrück-Kreis)
Anforderungen leichte Wandrung auf guten, teils schmalen Wegen
hervorragend ausgeschildert
Distanz 12,2 km
Gehzeit 4 – 5 Stunden
Höhenunterschied 150 m auf- und abwärts
Einkehr Mörsdorf
GPX-Datei
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Geierlayschleife

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Vom großen, kostenpflichtigen Parkplatz wandern wir durch die kleine gemütliche und sauber herausgeputzte Hunsrück-Gemeinde Mörsdorf. Über Wiesen geht es erst eben und dann leicht absteigend zum Mörsdorfer-Brückenkopf der Geierlay-Hängeseilbrücke. Kühn schwingt sich die Brücke über das Mörsdorfer Bachtal, der gegenüberliegende Brückenkopf scheint weit weg. Nur ganz wenig Menschen sind heute am Donnerstag Morgen hier unterwegs und so haben wir die Brücke für uns alleine – ein seltener Glücksfall. In aller Ruhe können wir die leicht schwankende Brücke genießen und fotografieren.

Nachdem wir das Bauwerk vom Mörsdorfer Brückenkopf aus genügend bewundert haben begeben wir uns auf die Brücke. Erst geht es leicht bergab, dann ab der Brückenmitte wieder leicht bergan zum Sosberger Brückenkopf. Hier werfen wir einen ausgiebigen Blick zurück über die Brücke.

Die Geierlay hinter uns lassend wenden wir uns nach links und verlassen die Geyerlayschleife, über die die meisten Besucher nach Mörsdorf zurück wandern. Wir wandern jedoch auf einem breiten Weg dem Waldrand entlang Richtung Sosberg und weiter ohne großen Höhenverlust, bis wir auf den Saar-Hunsrück-Steig und die Traumschleife Masdascher Burgherrenweg treffen. Auf schmalem, teils abenteuerlichem Pfad geht es nun immer weiter abwärts: vorbei am Aussichtspunkt Burgberg, vobei an einer Schieferhöhle und einem alten römischen Brunnen zur Brücke über den Sosberger Bach. Die Ruhe und Idylle des Tals genießend wandern wir entlang des Sosberger und dann entlang des Mörsdorfer Baches, die beide gemütlich neben uns dahin plätschern. Der Weg hier unten im Bachtal hat Steig-Charakter, eine gewisse Trittsicherheit ist empfehlenswert.

Dann hören wir Stimmen von oben, ein Blick nach oben zeigt uns, dass wir uns genau unter der Hängebrücke befinden. Hatten wir vor einer ganzen Weil eine tolle Aussicht von oben, von der Brücke ins Bachtal, so sehen wir nun die Geierlay-Besucher von unten über die Brücke spazieren.

Kurz danach treffen wir wieder auf die Geierlayschleife, den kürzesten Rückweg von der Brücke. Nun ist es mit der Ruhe vorbei. Ein steiler und anstrengender Weg bringt uns aus dem Tal hoch und nach Mörsdorf zurück.

Als wir aus dem Wald heraus wieder in Richtung Ortsmitte und durch den Ort zum Parkplatz wandern, sind wir sicher: diese Tour hat sich gelohnt!

Die Bilder von der Großen Geierlayschleife

Dieter Moßbrucker
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Über Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse. Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.

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