Korsika: Rundwanderung auf dem größten Hochplateau der Insel, dem Plateau du Coscione
Einen landschaftlichen Kontrast zu den Schluchten und Tälern Korsikas bildet das Plateau du Coscione, die größte Hochebene der Insel: Weite, Freiheit, scheinbar endloses Land, Wildpferde, Mufflons und eine endemische Flora. Es ist eine völlig andere Welt, die einen im Hochland des Alta Rocca erwartet. Sanfte Anhöhen, bewachsen mit Buchen, Tannen und Erlen, dazwischen weite Landstriche, von Quellen, Bächen und Pozzinen durchzogen. Wildpferde, frei lebende Kühe und Schweine grasen. Das Klima ist wolkig, feucht und kühl.
Tour-Datum | 11. Juni 2014 |
Region | Korsika, Zentrum der Insel |
Ausgangspunkt | Kapelle San Petru in der Nähe von Zicavo |
Endpunkt | Kapelle San Petru in der Nähe von Zicavo |
Schwierigkeit | leichte Wanderung |
Zeitbedarf | 3 – 4 Stunden |
Distanz | 11,5 km |
Aufstieg | 250 m |
Abstieg | 250 m |
Strecke | San Petru (1.345 m) – Refuge de Matalza (1.415 m) – Bergerie de Croce (1.540 m) – Bergerie Cavallara (1.525 m) – Hängebrücke (1.430 m) – Refuge de Matalza (1.415 m) – San Petru (1.345 m) |
Verpflegung | Refuge de Matalza, Bergerie de Croce |
Bemerkungen | der Weiterweg nach der Hängebrücke führt zum Col de Luana (1.820 m) und zum Monte Incudine (2.135 m) und wird dann zu einer schweren Wanderung |
GPX-Datei |
Von San Petru aus wandern wir auf guten Wegen einen eichenbewachsenen Hangrücken aufwärts und anschließend nur noch leicht ansteigend durch Wiesengelände. Der Weg ist hier rot-weiß als GR20 markiert. Immer wieder begleiten uns plätschernde Bäche, einige davon müssen wir auch überqueren. Schäferhütten, die heute bewirtschaftet sind, zeugen von der vergangenen Hirten- und Viehzuchttradition. Insgesamt handelt es sich um eine sehr einsame, weitab von größeren Ansiedlungen gelegene Gegend, deren Reiz gerade in ihrer Abgeschiedenheit liegt.
Nach einiger Zeit senkt sich der Weg wieder und wir gelangen zum Tal des Forcinchesi-Baches. Beim Bachlauf, der von stattlichen Buchen bestanden ist, finden wir herrliche Rast- und Lagerplätze, teilweise auf kleinen Wiesen unmittelbar am Ufer. Über den rauschenden Bach spannt sich eine schaukelnde Hängebrücke.
Der Rückweg verläuft zunächst ins plateauartige Wiesengelände, vorbei an kleinen Pozzis, dann durch Buchenwald auf eine Kuppe zu. Hinter der Kuppe steigen wir in das Tal des Veracolongu-Baches ab, den wir schließlich auch noch durchqueren müssen – die Füsse bleiben dabei trocken.
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