Großer Aletschgletscher

Wanderung vom Eggishorngrat über Tälligrat zum Märjelensee und zum Großen Aletschgletscher

Alleine die Aussicht auf den Grossen Aletschgletscher verleiht dieser Wanderung genug Spektakel. Der Blick reicht nicht nur bis zu Eiger, Mönch und Jungfrau, die hinter dem Konkordiaplatz hervorragen, sondern auch bis zum Fieschergletscher, der ein Tal weiter ostlich zu finden ist. Der Grosse Aletschgletscher ist der flächenmässig grösste und längste Gletscher der Alpen. Die Länge des Gletschers beträgt 22,75 km, die Fläche einschliesslich der Quellgletscher wird mit 81,7 km² angegeben.

Der Ursprung des Grossen Aletschgletschers liegt in der rund 3.800 m hoch gelegenen Jungfrau-Region. Am Konkordiaplatz, einer 6 km² grossen und nur wenig geneigten Eisfläche, fliessen drei mächtige Firnströme zusammen:

  • Von Westen mündet der Grosse Aletschfirn, der entlang dem Nordfuss von Aletschhorn und Dreieckhorn fliesst.
  • Von Nordwesten mündet der Jungfraufirn, der zwar die gerade Fortsetzung des Aletschgletschers darstellt, jedoch der kürzeste der drei Firnströme ist.
  • Von Nordwesten mündet der Jungfraufirn, der zwar die gerade Fortsetzung des Aletschgletschers darstellt, jedoch der kürzeste der drei Firnströme ist.
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Tour-Datum 31. Juli 2020
Region Schweiz, Wallis, Fiesch, Aletsch Arena
Ausgangspunkt Fiesch
Anforderungen Bergwanderung auf guten Wegen, teilweise im Geröll
Distanz 11,5 km
Gehzeit 4 – 5 Stunden
Höhenunterschied 250 m aufwärts, 800 m abwärts
Einkehr Fiescheralp, Hörli-Hitta (Eggishorn), Gletscherstube (Märjelensee)
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Aletschgletscher

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Mit der Bergbahn fahren wir ohne Anstrengung von Fiesch im Rhonetal hinauf zur Fiescheralp und weiter auf den Nordostgrat des Eggishorns. Der Rundumblick ist gigantisch: Grosser Aletschgletscher, Konkordiaplatz mit Eiger, Mönch und Jungfrau, Aletschhorn, der kälteste Berg der Schweiz, in der Ferne das Matterhorn. Bedrückend zu sehen, wie stark der Gletscher mittlerweile abgeschmolzen ist.

Nach einem ausgiebigen Genuß des Panoramas machen wir uns auf den Weg durch Geröllfelder zur Gletscherstube am Märjelensee. Leider ist der direkte Weg zum Tälligrat wegen Steinschlaggefahr gesperrt. So müssen wir einen Umweg in Kauf nehmen, der uns erst einige Höhenmeter abwärts führt und dann wieder steil zum Tälligrat hoch leitet. Die Aussicht vom Tälligrat lässt uns die Mühen recht schnell vergessen.

Der Abstieg zur Gletscherstube ist dann schnell geschehen. Hier machen wir einen kleinen Abstecher zum Gletscher. Der direkte Blick auf die Eismassen ist beeindruckend.

Bis zur Gletscherstube führt der Weg auf gleichem Pfad zurück. Nun gelangen wir in den langen, beleuchteten Tälligrattunnel. Sobald wir wieder das Tageslicht erblicken sind wir wieder auf dem Sonnenplateau der Aletsch Arena. Von hier aus führt der breite Wanderweg mehrheitlich flach zur Fiescheralp zurück.

Dieter Moßbrucker
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Über Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse. Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.

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