La Palma: Wanderung zum Pico de la Sabina, zur Degollada del Rio und zum Pico de la Nieve

Am Rand der Caldera: Pico de la Veta de la Arena
Diese Höhenwanderung verläuft durch lichten Pinienwald und auf Gebirgspfaden mit prachtvollen Ausblicken in die Caldera. Zunächst wandern wir auf den Gipfel Pico de la Sabina und besuchen dort den Guanchen-Versammlungsplatz La Erita mit Petroglyphen. Bei den Felszeichnungen handelt es sich um eine der ältesten archäologischen Fundstätten der Insel, die 1922 entdeckt wurde. Der Weiterweg GR-131 zur Degollada del Rio führt uns im bequemen Auf und Ab immer wieder an den Calderarand. Auf dem Rückweg machen wir noch einen kurzen Abstecher mit der Besteigung des Pico de la Nieve.
Tourdaten
Tour-Datum | 3. Januar 2017 |
Region | Kanarische Inseln, La Palma, Zentrum der Insel |
Ausgangspunkt | Parkplatz an der LP-4 |
Endpunkt | Parkplatz an der LP-4 |
Schwierigkeit | mittelschwere Wanderung |
Zeitbedarf | 4 – 5 Stunden |
Distanz | 13 km |
Aufstieg | 600 m |
Abstieg | 600 m |
Strecke | Parkplatz an der LP-4 (1.890 m) – La Erita (2.115 m) – Degollada del Rio (1.922 m) – Pico de la Nieve (2.239 m) – Parkplatz an der LP-4 (1.890 m) |
Verpflegung | — |
Bemerkungen | auf dem Calderagrat weht oft ein kalter und heftiger Wind |
GPX-Datei |
Zum Pico de la Sabina
Wir beginnen die Wanderung auf der Forstpiste, die an der LP-4 abzweigt. Nach ca. 2 km bringt uns die Piste zu einem zweiten Parkplatz. Die Piste ist ruppig, dennoch fahren hier immer wieder ein paar Wagemutige. Am Parkplatz treffen wir auf den eigentlichen Wanderweg. Dieser zieht sich an der Flanke des Pico de la Nieve entlang – ein wunderschöner Pfad, der uns mit außergewöhnlich schönen Ausblicken auf den Osten der Insel verwöhnt. Über den Wolken können wir sogar die Spitze des Teide erkennen. Dann treffen wir auf den weiß/rot markierten GR-131 und wandern aufwärts bis auf den Rand der Caldera de Taburiente. Der Ausblick in den Kraterkessel ist überwältigend. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Pico de la Sabina und zum Guanchen-Versammlungsplatz La Erita.
La Erita
Die Felszeichnungen La Erita befinden sich auf dem Pico de la Sabina, am Rand der Caldera de Taburiente. Es handelt sich hierbei um eine der ältesten archäologischen Fundstätten der Insel, die 1922 entdeckt wurde. Die Fundstätte besteht aus etwa 60 Flächen mit geometrischen Motiven, hauptsächlich Spiralen und wellenförmige Linien sowie andere einfachere linienförmige Motive, die man als alphabetische Symbole bezeichnen könnte. Zum Schutz vor Verwüstungen sind die Zeichnungen hinter einem (leider massivem) Gitter.
Zur Degollada del Rio und zum Pico de la Nieve
Nach dem prähistorischen Versammlungsplatz sind wir kurze Zeit später wieder auf dem GR-131. Am Fuß des Aschekegels Pico de la Veta de la Arena, der uns an einen Walrücken denken lässt, geht es weiter. Es folgt ein wunderschönes Wegstück mit Blicken in den Kraterkessel mit seinen farbigen Gesteinsbändern. Der Pfad senkt sich und führt durch duftenden Pinienwald. Dann erhebt sich vor uns die eindrucksvolle Felswand von Punta de los Roques. Wir haben den tiefsten Punkt des Pfades erreicht, die Degollada del Rio. Hier machen wir eine längere Pause in der warmen Sonne.
Auf dem Rückweg lassen wir uns den kleinen Abstecher zum Pico de la Nieve nicht entgehen. Allerdings herrscht erneut auf dem Gipfel ein kalter und heftiger Wind – keine Einladung zu einer längeren Pause. Nach den obligatorischen Bilder machen wir uns auf den bekannten Abstieg.
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