Eine einsame Waldwanderung von Framura nach Bonassola und anschließend ein Tunnelweg nach Levanto

Natur pur! Der Abschnitt von Framura nach Bonassola des Sentiero Verdeazzurro macht seinem Namen alle Ehre. Viel grüne Waldeinsamkeit und tolle Ausblicke auf das blaue ligurische Meer.
Als spannende Abwechslung zu den schmalen Pfaden hoch über dem Meer geht es dann im zweiten Teil »durch die Röhre«. Durch die beleuchteten Tunnel der alten Bahntrasse wandern wir bequem und geschützt vor dem einsetztenden Nieselregen von Bonassola nach Levanto.
Die Eckdaten der Wanderung
Tour-Datum | 22. April 2019 |
Region | Ligurien, Riviera di Levante |
Ausgangspunkt | Bahnhof von Framura |
Endpunkt | Bahnhof vom Levanto |
Anforderungen | mittelschwere Wanderung auf streckenweise schmalen Pfaden der Tunnelweg ist durchgehend breit, eben, asphaltiert mit einigen Ausblicken auf das Meer |
Distanz | 9 km |
Gehzeit | 3 – 4 Stunden |
Höhenunterschied | 300 m |
Einkehr | Framura, Bonassola, Levanto |
Bemerkungen |
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GPX-Datei |
Die Beschreibung der Wanderung
Vom Bahnhof Framura steigen wir zunächst auf einer großen Treppenanlage, dann auf einem Asphaltsträßchen bergan. Dabei haben wir bald einen schönen Blick auf die Küste und den Felsriff-Naturhafen Scoglio Ciama.
Bald verschmälert sich das Sträßchen zu einem handtuchbreiten, teils erdigen, teils felsigen Wanderpfad in traumhafter Lage oberhalb der Steilküste mit teils schwindelerregenden Tiefblicken. Spätestens jetzt merken wir, dass wir – nur wenige Kilometer abseits des stark frequentierten Cinque-Terre-Wanderdorados – auf selten begangenem Pfad unterwegs sind. Dabei durchqueren wir Niederwald, Macchia und die Schlüsselstelle, eine Schuttreise mit ausgetretenem Pfad. Dann geht es durch einen Steineichenwald abwärts in einen Talschluss, wo wir einen Bach queren. Im Zickzack steigen wir nun durch den Steineichenwald bergan zum Weiler Salice. Wir folgen dem markierten Pfad durch einen gepflegten Weinberg und dann durch Macchia bis in den nächsten Talschluss. Nach der Brücke über das meist trockene Bachbett führt der gelegentlich felsige Weg durch Macchia mit jungen Steineichen aufwärts in die Nähe der unscheinbaren Kuppe des Monte Pastorelli. Dort geht es erst gemächlich, dann in Serpentinen steiler abwärts.
Bald mündet unser »SVA«-Weg in einen breiteren Fahrweg, von dem wir bald zum Felssporn Salto della Lepre abzweigen. Der Aussichtsabstecher belohnt uns mit spektakulärem Panoramablick über die Küste und Abgrund-Blick über die luftige Felsspornkante hinab.
Zurück auf dem Wanderweg führt uns der Weg steil hinab mit tollem Blick auf den Strand von Bonassola. Auf einem Treppenweg gelangen wir dann an den Strand mit seinem Trubel.
Das Wetter ist leider kühler geworden, es riecht nach Regen. Und so spazieren wir auf dem geteerten Fuß- und Radweg durch die Tunnels de ehemaligen Bahnstrecke nach Levanto. Die Tunnel sind hoch, gut beleuchtet und teilweise recht lang. Dazwischen gibt es immer wieder kürzere Abschnitte, die direkt am Meer in der steilen Felsenküste verlaufen. Levanto erwartet uns dann mit dem nun schon gewohnten 5-T-Rummel, vor allem auf dem Bahnhof und im Zug ist es arg eng.
Die Bilder der Wanderung
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