Quer über die Hardangervidda

24 Tage Trekking quer über die Hardangervidda im August 2014

Finsehytta mit Hardangerjøkulen

Finsehytta mit Hardangerjøkulen

Für den Sommer 2014 planten wir unsere zweite Hardangervidda-Tour – vor 15 Jahren wanderten wir das erste Mal über die Vidda. Die Erinnerungen waren mittlerweile verblasst, so wollten wir die damalige Tour in ähnlicher Weise wiederholen.


Die Geschichte unserer Hardangervidda-Tour wird in 24 Kapiteln erzählt, die bequem über den Menüslider ausgewählt werden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Etappe 8: Litlos – Torehytten

Tour-Datum 11. August 2014
Ausgangspunkt Litlos
Endpunkt Torehytten
Schwierigkeit mittelschwere Trekkingtour
Zeitbedarf 7 – 8 Stunden
Distanz 17 km
Aufstieg 490 m
Abstieg 360 m
Strecke Litlos (1180 m) – Torehytten (1330 m)
Proviantverkauf Torehytten
Bemerkungen Litlos ist eine bediente Hütte ohne Proviantverkauf
Torehytten ist eine Hütte mit Selbstbedienung
GPX-Datei
Icon

Hardangervidda-Etappe08

20.19 KB 270 downloads


Den ganzen Morgen stürmt und regnet es heftig, wir bleiben deshalb in der Hütte und überlegen, ob wir nicht hier einen Ruhetag machen sollen. Dann klart es plötzlich auf, wir packen zusammen und machen uns auf den Weg: geplant haben wir, am Fuß des Hårteigen zu zelten und noch am gleichen Tag oder am nächsten Morgen auf den Berg zu steigen. Das nächste Ziel soll dann die Torehytten sein, wo wir einen Ruhetag einlegen wollen.

Der Weg zum Hårteigen führt uns erneut durch eine Stein- und Seenlandschaft. Selbst Mitte August liegt in dieser Gegend und Höhenlage (1300 m) noch ziemlich viel Schnee – bei manchen Passagen muss man ein wenig aufpassen. Nach etwa der halben Wanderstrecke passieren wir eine Watstelle – und leider beginnt es wieder heftig zu regnen. Kurz vor dem Sandvatnet (1360 m) verläuft der Weg über einen kleinen Pass (1400 m), so dass wir eigentlich einen herrlichen Blick auf den tiefer liegenden See und den Hårteigen (1690 m) haben könnten – sein Gipfelplateau ist von Wolken verhüllt. An ein Zelten am Sandvatnet ist heute nicht zu denken, alles ist nass, auch den Gipfel lassen wir sein, wir wollen so schnell wie möglich zur Torehytten.

Vom Hårteigen verlaüft der Weg abwärts über grüne feuchte Wiesen. Kurz vor der Torrehytten erwartet uns noch ein kleines Abenteuer: der Ausfluss des Solvatnet gräbt sich hier tief in eine enge Klamm ein. Auf einer abenteuerlichen Leiter- und Brückenkonstruktion muss dieses Hinderniss überwunden werden.

Die Torehytten sind gemütliche Selbstversorgerhütten. Ein DNT-Schlüssel ist empfehlenswert, nicht immer ist der Hüttenwart da, heute empfängt er uns freundlich in der warmen Hütte. Hier machen wir unseren ersten Ruhetag, denn auch am nächsten Tag regnet es heftig.

vidda_08_21

Der Blick von der Hütte nach Süden wird beherrscht vom mächtigen Hårteigen und vom Øvsta Soltjørni.

 

Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse.
Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.
Dieter Moßbrucker

Letzte Artikel von Dieter Moßbrucker (Alle anzeigen)

Über Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse. Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.

Kommentare sind geschlossen.