St. Peter – St. Märgen

Tourdatum Icon Tourdatum: 25.01.2026
Aufrufe Icon Aufrufe (seit 01.04.2025): 30

Hochschwarzwald: Rundwanderung auf Panoramawegen von St. Peter nach St. Märgen.

Auf dem Höhenrücken zwischen Thurner und Kandel führt ein Jakobsweg von Kloster zu Kloster. Diese herrliche Panoramastrecke verbindet die traditionsreiche Klöster von St. Peter und St. Märgen. Am höchsten Punkt bei der Kapfenkapelle (1.028 m) laden nicht nur Bänke zum Verweilen ein, sondern auch die wunderbare Aussicht auf den ganzen Höhenzug vom Thurner über den Feldberg bis zum Schauinsland, über das Zartener Becken hinweg nach Freiburg und bis zum Kandel. Der Rückweg führt durch den Ohmenwald hinab zum tiefsten Punkt am Ibenbach und anschließend wieder hinauf zum Ausgangspunkt am Kloster St. Peter.

31 Tour-Datum
2026-01-25
Tourart
Rundwanderung
Region
Deutschland, Baden-Württemberg, Hochschwarzwald
Ausgangspunkt
St. Peter, Bushaltestelle Eschbachstraße
Anforderungen
leichte Wanderung auf meist schneefreien Wegen
Distanz
17,5 km
Höhenunterschied
500 m auf- und abwärts
Wanderzeit
4 – 5 Stunden
Einkehr
St. Märgen, St. Peter
GPX GPX-Datei

Sowohl St. Märgen als auch St. Peter gehen auf Klostergründungen des 11. und 12. Jahrhunderts zurück. Während die Zähringer das etwas ältere St. Peter dem Benediktinerorden unterstellten, entstand St. Märgen als Augustiner-Chorherrenstift. Die beiden ehemaligen Klöster liegen nur rund fünf Kilometer voneinander entfernt.

Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald

Das Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald war ein Benediktinerkloster und prägt bis heute das Ortsbild von St. Peter. Unter Abt Ulrich Bürgi entstand in den 1720er Jahren die Klosterkirche, die bis heute erhalten ist. Die Barockkirche zählt zu den architektonisch bedeutendsten Sakralbauten im Schwarzwald. Schon von Weitem fällt die markante Rotsandsteinfassade mit ihren beiden Zwiebeltürmen ins Auge. Für diese eindrucksvolle Fernwirkung verzichtete der Vorarlberger Baumeister Peter Thumb bewusst auf eine exakte Ausrichtung der Kirche nach Osten. Eine besondere Kostbarkeit ist der Hochaltar von 1727, dessen Hauptbild als Wechselbild gestaltet ist. Insgesamt acht Gemälde werden im Laufe des Kirchenjahres passend zu den jeweiligen Abschnitten des Kirchenjahres ausgetauscht.

Kloster St. Märgen

Das Kloster St. Märgen wurde um 1118 unter dem Namen Cella Sanctae Mariae als Augustiner-Chorherrenstift gegründet. Es war als Gegenpol zur nahegelegenen Benediktinerabtei St. Peter gedacht, blieb jedoch stets das kleinere der beiden Klöster. Die barocke Klosterkirche Mariä Himmelfahrt ist heute die katholische Pfarrkirche von St. Märgen und zählt zu den bedeutendsten Marien-Wallfahrtskirchen des Erzbistums Freiburg. Die Geschichte des Klosters ist von wiederholten Zerstörungen geprägt. Infolge von Kriegen und Bränden wurde es insgesamt fünfmal zerstört, erstmals 1284 oder kurz zuvor, zuletzt im Jahr 1907. Ebenso oft wurde es wiederaufgebaut oder erneuert.

Säkularisationen während des napoleonischen Zeitalters (von 1799 bis 1821)

Mit dem Frieden von Pressburg im Jahr 1805 fielen St. Märgen und St. Peter an das Kurfürstentum Baden, aus dem 1806 das Großherzogtum Baden hervorging. Im Januar 1806 wurde an den Klosterpforten das badische Wappen angeschlagen, im August desselben Jahres folgte die Säkularisation. Die Klöster und ihr gesamter Besitz gingen in den Besitz des Großherzogtums über. Damit endete die eigentliche Klostergeschichte beider Anlagen. 

© 2026 wildnis-wandern.de
Annette Moßbrucker
Letzte Artikel von Annette Moßbrucker (Alle anzeigen)

Hat dir der Beitrag gefallen?

“Reisen ist immer noch die intensivste Art und Weise zu lernen.”
Kevin Relly
💬 Kommentare unter den Beiträgen sind wegen technischer Probleme deaktiviert.
📖 In unserem Gästebuch 🔗 sind Kommentare möglich und herzlich erwünscht!
⚠️ Etwas funktioniert nicht richtig?
Falls du ein technisches oder optisches Problem auf meiner Webseite entdeckst, schreib mir bitte eine kurze Nachricht an
info@wildnis-wandern.de 📧
Ich kümmere mich so schnell wie möglich darum – danke für deine Hilfe!

Impressum Annette Moßbrucker

Annette ist Oma, Bikerin und Trekkerin. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern und Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse.

Die Kommentare sind geschlossen.