Tourdatum: 07.01.2026
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El Hierro: Panoramaweg vom Bergdorf Artenara zum Tafelberg von Acusa mit seinen altkanarischen Höhlendörfern.

Von Gran Canarias höchstem Bergdorf Artenara führt ein schöner Panoramaweg am Rand des gigantischen Caldera-Felskessels hinunter zum Tafelberg von Acusa. Von Anfang an hat man ihn im Blick: Mit seiner weiten, flachen und grünen Hochebene bildet er einen Ruhepol in der sonst wild zerklüfteten, braunen Bergwelt. Nicht nur die Höhlenwohnungen von Acusa sind ein Highlight der Wanderung, sondern auch die grandiosen Ausblicke auf die Roque Bentayga Gruppe mit dem zweitgrößten Monolithen. Auf der Bergkette im Hintergrund der Caldera de Tejeda sind zudem der Monolith Roque Nublo und der kleine Roque Rana gut zu erkennen.
Tafelberg von Acusa
Das Plateau von Acusa liegt etwa sieben Kilometer von Artenara entfernt und ist eine fruchtbare Hochebene sowie ein uraltes Anbaugebiet. Besonders bemerkenswert ist Acusa Seca, ein reines Höhlendorf, in dem alle Wohnräume in den Felsen gehauen sind und das noch heute bewohnt wird. Auch die Topografie des Felssockels ist beeindruckend: Wie ein Tafelberg erhebt sich die fast ebene Oberfläche mitten in der tief zerklüfteten Caldera de Tejeda. Das Plateau lässt sich auf den umgebenden Straßen sowie auf einem verbindenden schmalen, stellenweise steilen Bergpfad umrunden.
Die Höhlenwohnungen von Acusa Seca
Die Höhlensiedlung von Acusa („trockenes“ Acusa) Seca besteht aus rund 40 Höhlenwohnungen, die vom 6. Jahrhundert bis in die 1970er Jahre größtenteils bewohnt waren. Heute dienen einige davon noch als Wohnungen, meist jedoch als Zweit- oder Wochenenddomizile, inzwischen mit modernem Komfort ausgestattet.
Während die verlassenen Höhlen oft nur durch eine einzelne Tür im Felsen zu erkennen sind, zeigen bewohnte Höhlen meist eine freundliche, helle Fassade. Dahinter verbergen sich die in den Fels gehauenen Wohnräume. Vereinzelt entstehen noch neue Höhlenwohnungen, die jedoch nicht dauerhaft bewohnt werden.
Über einen steilen, felsigen Pfad lassen sich etwa zwei Dutzend weitere Höhlen erreichen, die ursprünglich als Silos dienten und teilweise mehrere Etagen umfassen. Früher optimal getarnt, bilden ihre weiß gekalkten Eingänge heute einen reizvollen Kontrast zu den braunen Felswänden.
Neben den Höhlen bietet Acusa Seca auch die hübsche Kirche La Candelaria, umgeben von einigen traditionellen weißen kanarischen Bauernhäusern.
- Artenara – Acusa Seca - 20. Februar 2026
- Playa de Tacorón – El Pinar - 14. Februar 2026
- Freiburg – Kybfelsen - 12. Februar 2026
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