Tourdatum: 22.01.2026
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Südschwarzwald: Winterwanderung von Hinterzarten zum verträumten Mathisleweiher, Idylle zwischen Hinterzarten und Feldberg.

Der Mathisleweiher ist ein rund zwei Hektar großer Moorsee zwischen Hinterzarten und dem Feldsee. Idyllisch auf 999 Metern Höhe gelegen, befindet er sich am östlichen Rand des Naturschutzgebiets Eschengrundmoos. Seinen Namen verdankt er dem nahe gelegenen Mathislehof. Da der Weiher nur zu Fuß erreichbar ist und abseits der Hauptwanderwege liegt, hat er sich bis heute eine wohltuende Ruhe bewahrt. Was könnte schöner sein als eine sonnige Winterwanderung zu einem solchen stillen Ziel?
im Schatten sind manche Abschnitte vereist, hier sind Grödel sinnvoll
Meine Rundwanderung beginnt im lebhaften Wintersportort Hinterzarten. Zunächst folge ich ein kurzes Stück dem Zartenbach und erreiche das Schwefelmättle. Von hier geht es rechts weiter in Richtung Spielplatz am Wolfsgrund. Würde ich hier links abbiegen, wären es nur noch wenige Kilometer bis zum Mathisleweiher. Stattdessen wähle ich den Pfad geradeaus bergauf zum Vincenz-Zahn-Felsen, der mit einem herrlichen Blick über Hinterzarten belohnt.
Anschließend führt derselbe Weg weiter bergan, bis er in eine Forststraße übergeht. Dieser folge ich stetig bergan über die Lichtung bei Säbelthoma. Hier erreiche ich den höchsten Punkt der Wanderung und gelange schließlich zur Wegkreuzung bei Häuslebauer.
Von dort lasse ich den Blick über die Gipfel vor mir schweifen. Im Südwesten dominiert der Feldberg, mit 1.494,2 Metern der höchste Berg Baden-Württembergs. Daneben erhebt sich der Baldenweger Buck, mit 1.460,5 Metern der zweithöchste Gipfel des Feldbergmassivs. Unterhalb davon sind die Baldenweger Hütte und das Naturfreundehaus Feldberg gut zu erkennen.
Nun folge ich dem Westweg bis zum Wegweiser Stuckwald. Von hier sind es nach rechts nur noch etwa 500 Meter bis zum Mathisleweiher. Am Ufer des idyllischen, eisbedeckten Sees laden zahlreiche Bänke zum Verweilen ein. Das Gewicht eines eiszeitlichen Gletschers hat hier einst eine Mulde in den Boden gedrückt, so entstand wie an vielen anderen Stellen im Schwarzwald ein Moorsee. Der Mathisleweiher ist rund 1,8 Hektar groß und misst an seinen längsten Stellen etwa 140 mal 200 Meter.
Nach einer ausgiebigen Rast verlasse ich den See am Ostufer und folge der Beschilderung zum Mathislehof. Von dort geht es weiter zur Ferienanlage Erlenbruck, deren Restaurant auch Wanderern offensteht. Hinter der Anlage treffe ich auf den Querweg Freiburg–Bodensee.
Vorbei an der Adlerschanze, wo gerade ein Skispringen auf den grünen Matten stattfindet, erreiche ich schließlich die Gleise der Höllentalbahn. Statt direkt zum Bahnhof zurückzukehren, drehe ich noch eine kleine Runde, um mir die kunstvollen Baumschnitzarbeiten anzusehen.
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