Quer über die Hardangervidda

24 Tage Trekking quer über die Hardangervidda im August 2014

Finsehytta mit Hardangerjøkulen

Finsehytta mit Hardangerjøkulen

Für den Sommer 2014 planten wir unsere zweite Hardangervidda-Tour – vor 15 Jahren wanderten wir das erste Mal über die Vidda. Die Erinnerungen waren mittlerweile verblasst, so wollten wir die damalige Tour in ähnlicher Weise wiederholen.


Die Geschichte unserer Hardangervidda-Tour wird in 24 Kapiteln erzählt, die bequem über den Menüslider ausgewählt werden können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hardangervidda

hardangerviddaMit einer Ausdehnung von 7.400 qkm ist die Hardangervidda das größte Gebirgsplateau Europas. Davon wurden 3.420 qkm , was annähernd 3% der Landesfläche von Norwegen ausmacht, 1981 zum größten Nationalpark von Norwegen erklärt, in der Absicht, die Vidda vor den weiteren Zugriffen durch die Wasserkraftindustrie zu schützen.
Die Hardangervidda zählt zu den beliebtesten Wandergebieten in Norwegen, einerseits weil es sich wegen seiner weitgehend flachen Oberfläche als sehr familienfreundlich erweist, andererseits wegen seiner zentralen und leicht erreichbaren Lage in Südnorwegen. Trotzdem sollte man nicht übersehen, dass hier, in einer durchschnittlichen Höhe von 1.100m, ein annähernd arktisches Klima herrscht. Dabei gibt es doch gravierende Unterschiede zwischen Ost und West. Im zentralen und östlichen Teil bestimmen weitgestreckte, flache Partien mit Seen und Mooren das Bild. Auch die Vegetation ist hier wegen der alten, nahrungsärmeren und stark verwitterten Grundgesteinsarten spärlicher. Nach Westen zu ist das Land von der kaledonischen Gebirgsplatte geprägt. Hier finden sich höhere Gebirgsrücken, die sich bis 1.700m erheben. Auf kalkreichen Böden gedeihen hier eine Fülle von arktischen Pflanzen. Ganz im Westen bricht das Plateau zum Fjord steil ab. An- und Aufstieg sind dort beschwerlich, aber von grandiosen Landschaftsbildern begleitet. Unzählige Wasserfälle stürzen sich die fast senkrechten Felswände hinab. Auch das Klima zeigt sich von zwei sehr unterschiedlichen Seiten. Der gebirgige Westen ist stark dem feuchten Küstenklima ausgesetzt. Höhere Niederschläge und viel Schnee während des Winters sind die Folge. Altschneereste im Juli sind keine Seltenheit. Nach Osten zu nimmt die Niederschlagsmenge ab. Die Temperaturen sind ungleichmäßig verteilt. Wegen des Golfstroms bleiben die Winter im Westen milder, die Sommer erreichen dafür nicht die angenehmen Werte des Ostens, der vom Binnenklima geprägt ist.

 

Dieter Moßbrucker
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Über Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse. Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.

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