Karren-Alplochschlucht-Rappenlochschlucht

Vom Aussichtsberg Karren in die Alploch- und Rappenlochschlucht

Karren-Alplochschlucht-RappenlochschluchtKarren-Alplochschlucht-Rappenlochschlucht: gleich drei Highlights befinden sich am Rand des Bregenzerwaldgebirges, gleich drei Highlights können wir an einem schönen Sommertag erwandern. Der Karren, der Hausberg von Dornbirn, ist ein beliebtes Ausflugsziel am Rand des Vorarlberger Rheintals. Durch die Karrenseilbahn bietet er sich als idealen Ausgangspunkt für Wanderungen zum Staufensee und in die Alploch- und Rappenlochschlucht an.

volle Distanz: 10.56 km
Maximale Höhe: 934 m
Minimale Höhe: 469 m
Tour-Datum 8. Juli 2018
Region Bregenzerwald, Vorarlberg
Ausgangspunkt Talstation der Karrenseilbahn
Endpunkt Talstation der Karrenseilbahn
Schwierigkeit leichte Wanderung
Zeitbedarf 4 – 5 Stunden
Distanz 10,6 km
Aufstieg 100 m
Abstieg 600 m
Strecke Karrenseilbahn-Bergstation (976 m) – Staufensee (600 m) – Alplochschlucht – Staufensee (600 m) – Rappenlochschlucht – Gütle (505 m) – Karrenseilbahn-Talstation (455 m)
Verpflegung Karrenseilbahn-Bergstation, Kiosk am Staufensee, Rappenlochstadel, Gütle
Bemerkungen
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Karren

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In knapp 5 Minuten befördert uns die Karrenseilbahn die gut 500 Höhenmeter empor. Unser erstes Ziel ist die Karren-Kante: eine 12 Meter über die Felskante hinausragende Panorama-Aussichtsplattform. Die Geländer bestehen größtenteils aus Glas, somit haben wir einen Rundumblick in 976 Metern Höhe über das Rheintal bis hin zum Bodensee. Der Boden des Stegs ist aus einem Metall-Gitterrost gefertigt und bietet damit auch einen Durchblick nach unten. Am äußersten Rand der Plattform befindet sich ein Selfie-Point, an dem wir über einen Fernauslöser mittels einer festinstallierten Kamera ein Panoramafoto von uns selbst auf der Plattform anfertigen.
Nach einem ausgiebigen Genießen der Aussicht machen wir uns auf den Weg hinab zum 260 m tiefer gelegenen Staufensee-Stausee, zunächst über einen breiten Weg, dann steiler über einen schmalen Pfad.

Am oberen Ende des Staufensee steht das Kraftwerk Ebensand. Hier, bei einer schönen, großen Grünfläche mit kleinem KIosk machen wir eine kleine Rast. Dann beginnt das Abenteuer Alplochschlucht. Holzstege führen uns durch die teilweise nur meterbreite Schlucht, unter uns rauscht die Dornbirner Ach. Bis zur Bushaltestelle Schmitte an der Straße Dornbirn-Ebnit zieht sich der Weg, dann kehren wir um und wandern erneut durch die Schlucht zurück zum Staufensee.

Vom Staufensee geht der Weg in die Rappenlochschlucht. Über Brücken, Treppen, Steige (und früher durch einen Felstunnel) wandern wir in der Klamm den abwechslungsreichen Weg bis zur alten Industrieansiedlung Gütle. Leider ist der Pfad durch den Tunnel gesperrt: ein gewaltiger Felssturz verschüttete am 10. Mai 2011 die Klamm bei der Rappenlochbrücke. Eine neue Steganlage führt uns oberhalb des Felssturzes an der Schluchtwand fast frei schwebend entlang, verläuft unterhalb der neuen Schluchtbrücke hindurch und zum Schluss über 187 Treppenstufen zurück in die Klamm.

 

 

Dieter Moßbrucker

Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse.
Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.
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Über Dieter Moßbrucker

Dieter ist Vater und Opa, Wanderer und Trekker, Computer- und WordPress-Fan – und versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Seit vielen Jahren lieben wir das Wandern, Kanu- oder Fahrradfahren: am Bodensee, in Skandinavien, in den Alpen oder entlang verschiedener Flüsse. Seit Herbst 2015 gibt es diese Seite mit vielen neuen Berichten über Trekkingtouren und Wanderungen. Die früheren Berichte ab 1993 findet ihr auf der alten wildnis-wandern Seite.

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